“Am Samstag, 9. Mai, dem 5. Tag meiner Rundreise durch die Ortsge- meinden der VG, war Petrus in Rittersdorf äußerst gut aufgelegt: Es war sonnig, mal bewölkt, aber trocken. Erst als mein Rundgang beendet war, kam der nasse Segen für die Bauern und Hobbygärtner. Ein gutes Omen: Wenn „Engel“ reisen, lacht der Himmel!
Und ich weiß jetzt wirklich, wie groß und beeindruckend Rittersdorf ist: Hut ab! Bei meiner Berg- und Talwanderung habe ich schöne Winkel entdeckt, die man auf der Durch- oder Vorbeifahrt nie zu Gesicht bekommt. Hatte mich vorab telefonisch bei Herrn Ortsbürgermeister Johann Hoor gemeldet, und war froh, dass er mich morgens spontan, freundlich und überparteilich zu allgemeinen Themen des Ortes, wie der Entwicklung der beiden Neubaugebiete Damesberg und Wiesengrund, informierte. Dank seiner, und der guten Arbeit des Gemeinderates, hat Rittersdorf in den letzten Jahren einen bedeutenden Einwohnerzuwachs erfahren und ist mit 1500 Einwohnern der größte Ort unserer Verbandsgemeinde.
Im Ortskern begleitete mich Dieter Lichter von der Wählergruppe Lichter. Wolfgang Wirth und Erna Strehlen waren insbesondere auf dem Damesberg – wo die beiden in trauter Nachbarschaft leben – dabei. Viele Damesberger sind gar nicht zufrieden mit der Gestaltung des sogenannten Versorgungsstreifens. Es wurde zwar ein Kompromiss erzielt mit dem Gemeinderat, aber das Ergebnis ist optisch nicht schön oder zufriedenstellend. Außerdem verleiten die “verkehrsberuhigenden” Maßnahmen eher zu rasanten Slalomfahrten.
Unten im Dorf wurde ich dann auf die extreme finanzielle Belastung durch die Oberflächenwaser-Regelungen hingewiesen. Generell haben mich in Rittersdorf die positiven Rückmeldungen zu meiner Kandidatur gefreut. Und zwar immer wieder „parteiübergreifend“. Ob rot, schwarz, gelb, grün oder in allen Frühlingsfarben: Oft konnte ein Konsens gefunden werden – zumindest aber eine Basis für weitere Gespräche. Es war auch sehr gut, dass ich „Im Flürchen“ Walter Heyen kennen lernen durfte, den Kandidaten für die Nachfolge von Johann Hoor. Wir konnten uns kurz austauschen über grundlegende Fragen und Ansichten. Eine äußerst positive Erfahrung.
Im Dorfkern haben mir ganz besonders die originalgetreu und schön restaurierten alten Häuser gefallen. Und jetzt im Mai zeigt sich, dass die Rittersdorfer wirklich einen “grünen Daumen” haben: Üppige Blumen, Pflanzen und Bäume – wohin man auch schaut.
Die Aussicht vom Damesberg auf Bitburg und auf Rittersdorf mit den wunderschönen Häusern, Wiesen und der Burg, das wohl integrierte „Auf Hasselt“. Ein architektonisch modernes und schönes Baugebiet „Im Wiesengrund“, ein intaktes Vereinsleben mit Kirchenchor, Musikverein, Karnevalsverein, Theatergruppe, Dart-Team „Bei Batches“ – und vielen mehr. Kindergarten, Grundschule, Landwirtschaft, Handwerks- und Gewerbebetriebe, Restaurants, ein gut sortierter Discounter mitten im Ort (mit optimalen Öffnungszeiten), Creativ-Scheune, Bäckerei, Café, „Viezwiese“ und gemütliche Stammkneipen mit Biergärten. Hier lässt es sich gut leben! Das haben schon viele erkannt – und sind nun daheim in Rittersdorf.
Danke an die Rittersdorfer für den herzlichen Empfang und die offenen, ehrlichen Gespräche. Danke an Ortsbürgermeister Hoor, an meine Begleiter Dieter, Wolfgang & Erna und an Elvira mit ihrem Team im Gasthaus „Zum Bildchen“ für die gute Bewirtung. Ich musste zwar etwas früher als üblich „die Segel streichen“ – aber die Rittersdorfer Höhen haben es nun mal in sich.”
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