Das Wetter hatte sich etwas gebessert, es regnete nicht mehr und es war auch nicht so kalt wie am Tag vorher. Ich fuhr los in Richtung Seffern, Sefferweich und Schleid.

Seffern In Seffern war ich mit Richard Zeimetz, Ortsbürgermeister in Sefferweich. Wir beide waren überrascht, als uns Ortsbür- germeister Heinz Ritter, und die Herren Willi Hotz und Theo Barthel empfingen. Zeit- weise war auch der 1. Beigeordnete Rudi Rings anwesend. Wir wurden durch den Ort geführt und über den Stand des Straßenausbaus informiert. Es herrschte dort Hochbetrieb, denn viele fleißige Hände der bauausführenden Firmen waren damit beschäftigt, die Deckschicht auf die Ortsstraßen aufzubringen. Beim Rundgang ergaben sich viele gute Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Kritisiert wurde von Seiten der Bürger, dass man gerne Beiträge im Rahmen von Vorauszahlungen zahlen möchte, seitens der Verwaltung aber keine Bescheide erlassen Kindergartenkinder aus Seffernwürden. Die Gemeinde hat dadurch natürlich Zinsaufwendungen zu erbringen, weil sie die Leistungen der Baufirmen vorfinanzieren muss.

Auf dem Weg durch das Dorf begegnete uns eine Kindergartengruppe die auf dem Rückweg vom Sport in der Turnhalle zum Kindergarten war.

2009-05-06-10h41m01Im Ortskern wurde uns die Neugestaltung des Spielplatzes vorgestellt und das Vorhaben, ganz in der Nähe ein Dorfgemeinschaftshaus zu errichten.

Vielen Dank an Herrn Ortsbürgermeister Ritter und die Bürgerinnen und Bürger für die angenehme Atmosphäre beim Rundgang und in den Gesprächen.

In Sefferweich wurde ich von Ortsbürgermeister Richard Zeimetz begleitet. Im Ort sind die Straßenbauarbeiten etwa zur Hälfte abgeschlossen, und das Ergebnis wird als gelungen bezeichnet. Allerdings  wurde – wie schon in Seffern – auch hier die Beitragsproblematik beklagt.  Mitte des Jahres wird dann mit den Arbeiten in der Hauptstraße (L34), den Stichwegen sowie der Elkstraße begonnen. Auch in Sefferweich ergaben sich gute und informative Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Sefferweich

Vielen Dank an Richard Zeimetz für die Begleitung in Seffern und die Führung in Sefferweich.

In Schleid wurde ich begleitet von dem 1. Beigeordneten Rolf Deviscour. Schleid ist der Geburtsort meiner Mutter, sie ist eine geborene Funk und dort zur Schule gegangen. Ich erinnere mit noch gut, dass mein älterer Bruder Heinz, heute Ortsbürgermeister in Wolsfeld, und ich Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre zusammen mit unseren Eltern zur Kirmes nach Schleid gefahren sind. Von Meckel aus wurde die Fahrt mit der NSU Max unseres Vaters durchgeführt. Meine Mutter saß auf dem Sozius und hatte mich auf dem Schoß, Heinz saß vor Vater auf dem Tank. Meine Patin ist übrigens die heute 96-jährige Frau Agnes Funk auf Staffelstein.

Schleid ist derzeit geprägt durch zahlreiche Kanal- und Straßenbauarbeiten. Im Zusammenhang mit der Beitragsveranlagung gibt es hier widerstreitende Interessen. Aus diesem Grunde habe ich Wert darauf gelegt, Kontakt zu “beiden Seiten” zu bekommen und mir die Argumente anzuhören. Neben den Bürgerinnen und Bürgern der beiden Seiten hatte ich selbstverständlich auch Kontakt zu den Altbürgermeistern Peters und Zender und natürlich zum derzeitigen Ortsbürgermeister Propson. Eine nicht einfache Situation, die im Interesse der Bürgerschaft einer vernünftigen und gerechten Lösung zugeführt werden muss.

Wohltuend war, dass ich überall sehr freundlich empfangen wurde und sachliche Gespräche geführt werden konnten.

Leider konnte ich aufgrund der intensiven Gespräche zum oben genannten Thema nicht alle Haushalte aufsuchen. Ich bitte dies zu entschuldigen. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger beider Seiten sind mir aber sehr deutlich geworden.

Heute habe ich eine Pause eingelegt und werde morgen die Orte Hütterscheid und Baustert besuchen.