“29./30. Mai: Sonne satt und ein leichter Eifelwind. Am späten Freitag- nachmittag startete ich meinen Rundgang durch Bettingen – und kam samstags wieder!
Freitags war ich schon zum Mittagessen zu Gast bei Wolfgang Schnarrbach. Seine Frau Bettina hatte für uns und ihre Eltern köstlich gekocht. Wir genossen frischen Spargel aus der Pfalz (nur Genosse Wolfgang mag Spargel nicht so gern). Die Stärkung war auch nötig, denn wir hatten noch viel vor. Zunächst besuchten wir Wettlingen und Stockem (siehe Bericht vom 19. Tag).
Und dann kamen wir zurück nach Bettingen, mit seinem stark verzweigten, langen Straßennetz.
Wir erwanderten die Burgstraße, einen Teil der Bergstraße und die Tränkstraße. Jeder hier kennt Wolfgang, und wir hatten fast an allen Häusern Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Er wurde von vielen um Rat oder Hilfe gebeten. Wolfgang genießt das Vertrauen der Menschen und er kandidiert wieder für den Gemeinderat und auch für den Verbandsgemeinderat.
Mit Ortsbürgermeister Jürgen Holbach, der mich am Samstag den ganzen Tag über begleitete, ist es mir genau so ergangen. Er kennt alle Leute, und sie kennen ihn! Sie sprachen ihren Bürgermeister auf private und gemeindliche Probleme an. Er hörte zu und versprach, sich um die Angelegenheiten zu kümmern. Jürgen stellt sich am Sonntag zum vierten Mal der Urwahl, einen Gegenkandidaten hat er nicht.
In den letzten Jahren hat sich der Ort erfolgreich entwickelt. Erfolg hat immer viele “Väter,” auf jeden Fall haben Jürgen Holbach, sein Vertreter Wolfgang Schnarrbach und die Gemeinderäte einen wesentlichen Anteil daran. Und auch Jürgens Vorgänger, der frühere Ortsbürgermeister Willi Fink. Mit Willi trafen wir uns samstags zum Mittagsessen im Gasthaus Ambros. Das von Chef „Ali” zubereitete leckere Eifel-Steak verspeisten wir im Freien am Frenkinger Platz. Hier ist ein wirklicher Ortsmittelpunkt entstanden, und es ist geplant, den Platz bald noch mehr aufzuwerten.
Außerdem stehen noch der private Bau einer Seniorenresidenz für 116 Personen, die Sanierung des Bürgerhauses und Kindergartens, der Straßenausbau K 12, Maximinstraße und die Neugestaltung des Schulhofes an. Und Liesenberg III, mit 27 Baugrundstücken.
Schon jetzt ist die Infrastruktur für die 1100 Einwohner beispielhaft: Handel, Handwerk, Gastronomie und Landwirtschaft sind angesiedelt, Grundschule, Kindergarten, Arztpraxis und Banken gibt es hier. Das rege Vereinsleben bietet alles für Jung und Alt und zeugt vom guten Miteinander im Dorf.
Diese Gelegenheit will ich nutzen, auf Bettingen-online hinzuweisen. Jürgen und sein Team, vor allem Daniel Hontheim, haben eine richtig gute Internetseite ge- baut! Alles rund um Bettingen: Aktuelle Fakten und Themen im News Center ebenso wie die Geschichte des Dorfes, nützliche links und ein Forum für Infor- mationen und Diskussionen gibt es auf der Website. Und mit einem Mausklick hat man Email-Kontakt zum Bürgermeister.
In der Prümtalstraße traf ich meinen alten Fußballkollegen aus Wolsfelder/ Messericher Zeiten, Edgar Mans mit seiner Frau Maria. Er begrüßte mich sofort mit Namen, ich erkannte ihn leider nicht auf Anhieb. Entschuldigung Edgar! Und auch Felix Weber habe ich wieder gesehen, der – nach einem langen Berufsleben auf dem Bau – jetzt seinen Ruhestand genießt.
Nach Bettingen habe ich direkte Familien-Bande: Meine Schwester Doris lebt hier mit ihrem Mann Richard Wendt und den beiden Söhnen Fabian und Hendrik. Ich bin Fabians Taufpate. Die Familie hat Richards Elternhaus in der Bartzengasse ausgebaut und renoviert. Sie fühlen sich wohl in Bettingen und wohnen gerne hier.
Nachmittags fand am Kirmesplatz ein großer Kinderflohmarkt statt. Das Zelt war voll mit Verkaufsständen. Nicht nur die Kinder hatten Spaß am Flohmarkt, es waren auch viele Eltern hinter den Verkaufsständen zu sehen. Ponyreiten für die Kinder wurde auch angeboten.
Später, zum Abschluss des Besuchs, ging ich mit Jürgen und Wolfgang zurück zum Kirmesplatz, wo wir auch noch gute Kontakte hatten. So erzählte uns ein junger Mann, der aus Kasachstan stammt, aus seiner alten Heimat. Heute lebt er mit seiner Familie in der Nachbarschaft von Jürgen Holbach, er hat dort ein Haus gekauft und arbeitet bei der Firma Erland Knaf. Die Einblicke, die er uns in die Lebensweise und Lebensumstände in Kasachstan gab, waren informativ und regten zum Nachdenken an. Schön zu sehen, wie gut die Familie hier in Bettingen integriert ist.
Herzlichen Glückwunsch an die Bürgerinnen und Bürger von Bettingen zur positiven Entwicklung des Dorfes. Und vielen Dank an alle für den herzlichen Empfang, die guten Gespräche und die erfreulichen Rückmeldungen zu meiner Kandidatur. Und euch, Jürgen und Wolfgang, ganz besonderen Dank für die Begleitung. Ihr seid ein tolles Team.”
1 Kommentar
Fabian Wendt
02|Jun|2009 1Hallo Josef,
schöner Bericht über das schönste Dorf der Eifel
Habe dich leider nicht gesehn, war mit einigen Kollegen zwischen Bettingen und Oberweis am Zelten!
Viele Grüße
Fabian
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