Sonne und Rückenwind! So ließ es sich am Freitag, 29. Mai, in Wettlingen und Stockem sehr gut marschieren.

In Begleitung von Wolfgang Schnarrbach, dem ersten Beigeordneten von Bettingen und Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Bettingen, war ich in Wettlingen.

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Ortsbürgermeister Oswald Hankes war leider verhindert, denn er nahm an der großen Kundgebung der Bauern in Frankfurt teil. Ich wünsche ihm und seinen Berufskollegen, dass die Proteste der Landwirte gehört werden, und die Politik sich nun bald der Probleme annimmt.

Der schöne Ort an der Prüm spricht aber auch für sich selbst: Die Straßen sind gut in Ordnung und das Ortsbild ist geprägt von hervorragend renovierten alten Bauernhäusern. Hut ab vor den Besitzern, die viel Zeit und Geld investiert haben!

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Wir trafen viele an, bei unserem Gang durch den Ort und in Begleitung von Wolfgang war es leicht, den Kontakt herzustellen. Es ergaben sich gute und informative Gespräche. Und ich traf sogar einen Idemer Jung, Dominique Dieudonné, der in Wettlingen einen Betriebsschlosser- und Hausmeisterservice betreibt.

Stockem_1 In Stockem wurden wir von Herrn Ortsbürgermeister Otto Thünemann und seiner Frau Monika zu Kaffee und Kuchen empfangen. Otto Thünemann stellte uns seinen Ort vor und wies auf die vergangene und zukünftige Ent- wicklung hin.

Der nächste Stockemer Ortsbürger- meister wird vom neuen Gemeinderat gewählt, denn Otto Thünemann stellt sich nicht mehr der Urwahl.

Norbert Thünemann aus Irrel, den Bruder des Stockemer Ortsbürgermeisters, kenne ich sehr gut. Mit ihm habe ich zusammen in der Altherrenmannschaft Wolsfeld/Messerich/Irrel gespielt. Norbert (“die Katze”) stand im Tor.

Im Ortsbereich Stockem ist die K/4 komplett ausgebaut, und dort ist auch der Kanal verlegt. Nun soll der Anschluss an die neue Kläranlage Enzen folgen. Außerdem stehen der Ausbau der K/12 und die Kanalisierung dort an. Das heißt, die Gemeindestraßen werden neu hergestellt.

Stockem hat, wie so mancher anderer Ort unserer VG auch, das Problem, den jungen Leuten nicht genug Baustellen anbieten zu können. Die jungen Familien sind dadurch gezwungen, in andere Dörfer abzuwandern. So reduziert sich nach und nach die Einwohnerzahl, und das Durchschnittsalter erhöht sich.

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Im Anschluss an das Gespräch führte uns Herr Thünemann durch den gesamten Ort. Ein schönes Dorf, gut gepflegt und erhalten, mit liebevoll renovierten Bauernhäusern. Es ergaben sich viele Kontakte und wir trafen auch den ersten Beigeordneten, Herrn Markus Gaspers. Er ist Milchviehhalter und betreibt außerdem eine Biogasanlage, mit der er Strom für 400 Haushalte erzeugt.

Vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger von Stockem und Wettlingen. Ich wurde von allen freundlich empfangen und habe große Zustimmung für meine Kandidatur erfahren. Danke an Wolfgang Schnarrbach (von ihm folgt eine Fortsetzung in meinem Tagebuch!). Und besonders be- danke ich mich bei Herrn und Frau Thünemann: Die vielen Informationen bei Kaffee und Kuchen waren eine ausgezeichnete Basis für den Rund- gang.”