Bedeckt und windig war es, als ich am Dienstag, 26. Mai, die Gemeinden Mülbach, Olsdorf, Enzen und Halsdorf besuchte.

Mülbach_8 In Mülbach hatte ich Herrn Ortsbürgermeister Rudolf Schüller leider vorher nicht telefonisch erreicht und als ich an der Mühle ankam, hatte ich ihn gerade verpasst. Nach Auskunft seines Nachbarn war er kurz vorher mit dem Bäckerauto auf Verkaufstour gefahren. Ich ging allein durch das Dorf und hatte viele schöne Eindrücke, traf auch einige Bürger und konnte hier und da Kontakte knüpfen. Zum Beispiel führte ich ein gutes Gespräch mit dem netten Friseurmeister Werner Serafim, der hier seinen Friseursalon betreibt.

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Mülbach ist ein beschauliches, schönes Dorf, mit gut ausgebauten Straßen, einer eigenen Feuerwehr, idyllisch gelegen am Mühlbach und nah an schönen Wander- wegen.

Olsdorf: Auch hier war ich allein unterwegs. Zurzeit sind umfangreiche Straßen- bauarbeiten im Gange und die Bürgerinnen und Bürger sind froh, “wenn das alles vorüber ist”. Sie sind guter Dinge, dass sich danach dann auch Olsdorf in Sachen Dorferneuerung so weiter entwickeln kann, wie die anderen Orte in der VG auch.

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Als ich meinen alten Mercedes, Baujahr 1992, auf einer Wiese im Ort abstellte, wurde ich wohl schon beobachtet. Denn später, als ich das Haus gegenüber meines “Parkplatzes” besuchte, empfing mich eine nette ältere Dame. Nach einigen Worten sprach sie mich auf mein Auto an. Sie wollte Details wissen, wie PS-Zahl, Zylinder, Getriebeart. Ich war überrascht, erfuhr dann aber, dass die Dame den gleichen Typ besitzt. Sie sperrte die Garage auf und zeigte mir stolz das gute alte Stück vom Baujahr 1989.

Es ergab sich auch die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Herrn Ortsbürger- meister Rainer Hoffmann. Auch er ist froh, wenn der Straßenbau fertiggestellt ist. Dieses Projekt war Voraussetzung für eine gute Weiterentwicklung. Danach wird die Gemeinde intensiv in die Dorferneuerung “einsteigen”.

Durch das schmucke Enzen machte ich meinen Rundgang ebenfalls allein. Die Infrastruktur ist gut und Herr Ortsbürgermeister Manfred Elsen berichtete mir mit Stolz, dass vieles im Ort (wie die Anlage eines Gehweges entlang der L 4 und eines Pflasterwegs zur Kirche, das Herstellen einer Fahrbahndecke an einer Ortsstraße, und vieles mehr) nur durch freiwillige Eigenleistungen der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht wurde. Anders hätte man das nicht finanzieren können.

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In Halsdorf begleite mich Herr Ortsbürgermeister Werner Viktor. Mit dabei war Frau Ursula Quickert vom TV, die die Bürgermeisterkandidaten an einem Tag auf ihrer Wahlkampftour begleitet.

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Am 26. Mai fand auch die Einweihung der neuen Gruppenkläranlage für Olsdorf, Halsdorf und Enzen statt. Anschließend traf man sich noch im Gemeindehaus in Halsdorf, daher herrschte dort reger Betrieb.

Auch in Halsdorf sind derzeit fast alle Ortsstraßen “aufgerissen” und der Ort ist eine einzige Baustelle. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die vorübergehenden Behinderungen gerne in Kauf und sind froh, dass alle erforderlichen Arbeiten zusammen in Angriff genommen werden. Nach dem Ausbau der Ortsstraßen soll auch die durch Halsdorf führende K 4 ausgebaut werden, und das ist wirklich nötig, wie auf dem Bild zu sehen ist.

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Schöne alte Häuser gibt es in Halsdorf auch. Davon konnte ich mich bereits überzeugen, als wir vor ca. 14 Jahren in Idenheim mit dem Ausbau der Ortsstraßen und der Dorferneuerung begannen. Unser Planer, der Architekt Helmut Fink aus Bettingen, zeigte uns damals die schön renovierten Höfe in Halsdorf, denn er war auch dort für die Planung zuständig.

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Vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger aus Enzen, Halsdorf, Mülbach und Olsdorf. Es war interessant und aufschlussreich, ein paar Stunden in Ihren Dörfern zu verbringen und mit Ihnen zu sprechen. Danke auch an die Ortsbürgermeister Reiner Hoffmann, Manfred Elsen und Werner Viktor (bei Rudi Schüller werde ich mich in den nächsten Tagen nochmal melden). Danke auch an Frau Quickert vom TV.”