Wißmannsdorf_10 „Montag, 25. Mai, Wißmannsdorf. Es begleitete mich Monika Fink, Mitglied des Landtages und Kandidatin für den Kreistag. Bei 30 Grad kamen wir ganz schön ins Schwitzen! Erst am späten Nachmittag verschaffte uns ein kurzer Platzregen etwas Abkühlung.

Wißmannsdorf hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Davon konnte ich mir auch schon ein Bild machen, als ich Hermesdorf und den Koosbüsch besuchte. Neben Landwirtschaft, Brennereien, Einzelhandel und Handwerksbetrieben hat sich der Ort (auch durch den Golfplatz) in touristischer Hinsicht ausgesprochen gut entfaltet, was dem Hotel und den Gastbetrieben sehr zugute kommt. Das Dorfleben wird bereichert durch ein ausgesprochen aktives Vereinsleben, hier wird für Jung und Alt eine große Vielfalt geboten.

Wißmannsdorf_4 Auf dem Weg von der Kirche in Richtung Koos- büsch kamen wir auch an “Lisbeths Laden”vorbei. Schade, dass gerade Mittagspause war. Wir trafen aber Lisbeths Schwiegersohn aus dem Landkreis Rastatt an, der mit Frau und Kindern in der Eifel
zu Besuch war. Die Ladeninhaberin ist 70 Jahre alt und der Fortbestand des Ladens ist leider ungewiss.

In der Straße im Wäldchen begegnete uns Malermeister Willi Ziewers. Wir kennen uns – denn Willi stand früher im Tor, als er noch in Alsdorf kickte. Im Betrieb unterhielten wir uns dann auch noch mit seiner Frau Irmgard. Auf dem Rückweg trafen wir Josef Gasper aus Oberweis, der Monika schmunzelnd erklärte, dass er kontrolliere, ob ich meine angekündigten Ortsbesuche auch tatsächlich durchführe. Wir hatten uns nämlich auch schon bei meinem Besuch in Eßlingen getroffen.

Wißmannsdorf_16 Wißmannsdorf_2 Wißmannsdorf_3 Wißmannsdorf_17

Während des Rundganges ergaben sich viele gute Gespräche  mit den Wißmannsdorfern. Besonders gefiel mir die 80 jährige Frau Jutz aus der Talstraße, die sehr aktiv ist. So kocht sie beispielsweise Marmelade, verkauft diese und spendet den Erlös dann für einen guten Zweck. Sie ist weiterhin engagiert in der Frauengemeinschaft, fährt noch Auto und kümmert sich um kranke Nachbarn, wenn diese ihre Hilfe benötigen. Und zur Entspannung löst sie dann noch jeden Abend 2 Sudoku-Rätsel.

Im Betrieb Winkel Metallbau und Schlosserei in der Lindenstraße trafen wir den Handwerksmeister Franz-Josef Faust an. Er betreibt seit kurzem in Wißmannsdorf einen Dachdeckerservice und nannte mir gleich eine Referenz in Idenheim. Dort hat er in den letzten Wochen das Naturschieferdach der Familie Lehnen in der Raiffeisenstraße eingedeckt.

Wißmannsdorf_24 Wißmannsdorf_28 Wißmannsdorf_1 Wißmannsdorf_12 Wißmannsdorf_11 Wißmannsdorf_21 Wißmannsdorf_30 Wißmannsdorf_26

In der Lindenstraße befinden sich viele, schön renovierte, alte Bauernhäuser. Diese fallen mir immer besonders ins Auge, weil wir in Idenheim auch noch ein altes Bauernhaus besitzen, das Elternhaus meiner Frau.

Herr Ortsbürgermeister Rudolf Winter war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und gleich wieder auf dem Weg zum Friedhof. Dieser wird in Eigen- leistung erweitert, und da muss der Ortsbürgermeister bei der Arbeit voran gehen. Herr Winter nahm sich trotzdem die Zeit für ein kurzes Gespräch mit mir. Er ist mit der Infrastruktur des Ortes zufrieden. Es sind noch ausreichend Baustellen vorhanden, wovon ich mich bei meinem Rundgang in den beiden Neubaugebieten überzeugen konnte. Sorgenkind ist noch die Ortsdurchfahrt Koosbüsch und man hofft, dass nun zeitnah mit dem Ausbau der L9 begonnen wird.

Wißmannsdorf_7 Ich bedanke mich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Wißmannsdorf für die guten Gespräche und An- regungen. Und auch für die Glückwünsche zur bevor- stehenden Wahl. Danke auch an Monika Fink für ihre Begleitung, und an Herrn Ortsbürgermeister Winter für seine Zeit und die nützlichen Informationen.”