„Ein wunderschöner Frühsommertag in strahlendem Sonnenschein! Birtlingen, Dockendorf und Ingendorf erwarteten mich.
Am Mittwoch, 20. Mai, machte ich mich auf den Weg nach Birtlingen, Dockendorf und Ingendorf.
Der Ortsbürgermeister von Birtlingen, Herr Erwin Elsen, geht wegen einer Knieverletzung zurzeit an Krücken. Aber es war für ihn Ehren- sache, mich trotzdem in der Nachbarschaft zu begleiten. Wir führten ein ausführliches Gespräch über die aktuellen Themen. Die Birtlinger sind grundsätzlich zufrieden. Ein Wermutstropfen ist derzeit, dass die Gemeinde einige Baugrundstücke ausweisen möchte, für den vorgesehenen Standort aber seitens der Kreisverwaltung keine Genehmigung erteilt wird.
Ich traf auch die Mutter des kürzlich ver- storbenen Johannes Justen an. Johannes war ein guter Fußballkollege von mir, als ich noch meine Fußballschuhe für die Spielgemeinschaft des SV Wolsfeld/SV Messerich schnürte. Frau Justen ist allein auf sich gestellt, und sie hat den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft die alten Menschen vergessen werden. Sie muss z.B. zum Einkaufen oder zu Arztterminen nach Bitburg, aber eine Busverbindung von Birtlingen in die Stadt gibt es nicht, obwohl der Ort verkehrstechnisch gut liegt und es eigentlich kein Problem sein dürfte, ihn in den Nahverkehr einzubinden.
In Dockendorf war ich mit Gerd Zillien unterwegs. Bei Herrn Ortsbürgermeister Herbert Mohnen hatte ich mich angemeldet. Leider kam ein persönliches Treffen nicht zustande, weil er mit dringenden Feldarbeiten beschäftigt war und ich ja noch einen Anschlusstermin in Ingendorf hatte.
Gerd führte mich in seinem Heimatort in schöne Winkel und Gässchen, die ich dort nicht vermutet habe und die wohl hauptsächlich die „Insider” kennen. Es kamen viele gute Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zustande. Dockendorf ist ein ausgesprochen schönes Eifeldorf, mit altem Häuserbestand, der liebevoll renoviert wurde, und die im Dorfkern neu errichteten Gebäude sind dem bestehenden Baustil optimal angepasst. Das Ergebnis ist ein äußerst harmonisches und abge- rundetes Gesamtbild.


Es gibt landwirtschaftliche Betriebe, eine Brennerei, ein Bauunternehmen und das Kunstatelier Jacobi. Man spürt den Dockendorfern an, dass sie mit Begeisterung dabei sind, wenn es gilt, ihr Dorf zu pflegen, zu verschönern und mit Leben zu füllen. Es gibt viele Aktivitäten innerhalb der DJK Dockendorf-Ingendorf und auch ein Reitverein ist vor Ort.
Das Gespräch mit dem Ortsbürgermeister von Ingendorf, Herrn Günther Bartz, konnte ich während des Rundganges
führen, denn er selbst begleitete mich durch den Ort. Früher war ich oft in Ingendorf, als meine Schwester Erna noch dort lebte. Heute, bei dem herrlichen Wetter, traf ich fast bei allen Häusern Gesprächspartner an, und das schöne Neubaugebiet kannte ich noch nicht. In Ingendorf ist man ebenfalls mit der Infrastruktur zu- frieden und besitzt in zentraler Lage ein Dorfgemeinschafts- und ein Feuerwehrgerätehaus. Günther Bartz unterhält intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, die ihn in meiner Anwesenheit für sein Engagement im Ort sehr lobten. Beim Rundgang trafen wir eine Gruppe Jugendlicher, die Günther Bartz danach fragten, wann die Seilbahn am Spielplatz fertig sei. Günther stand ihnen Rede und Antwort, ich glaube, sie waren mit seinen Auskünften sehr zufrieden.
Besonders hat mich gefreut, dass ich Frau Emma Strehlen, die Witwe des im Januar 2008 verstorbenen Altbürgermeisters Karl Strehlen, angetroffen habe. Auch bei ihrem Bruder, Hermann Tholl, wurde ich mit offenen Armen empfangen. Karl Strehlen hat über Jahrzehnte die Geschicke des Ortes geleitet und war bei den Ingendorfern äußerst beliebt und bleibt unvergessen.
Im Hause Thiel-Koenen (Eifel-Premium Brennerei Gerhard Thiel) feierte Elvira Thiel ihren Geburtstag. Günther und ich wurden spontan zu einem Bier eingeladen. Da der “Reisetag” beendet war, haben wir dieses Angebot nur allzu gerne angenommen, die Erfrischung tat echt gut! Nochmals herzlichen Glückwunsch, Elvira, und Merci fürs Bier.
Vielen Dank an Erwin Elsen, Gerd Zillien und Günther Bartz für ihre Begleitung und die vielen Hintergrundinformationen. Den Bürgerinnen und Bürgern von Birtlingen, Dockendorf und Ingendorf danke ich auch sehr herzlich für die guten Gespräche, den herzlichen Empfang und ihre Unterstützung.“
1 Kommentar
Werner Höser Ingendorf
26|May|2009 1Hallo Herr JunK
leider konnte ich Ihnen meine Haustüre nicht öffnen, jedoch Danke ich
Ihnen für Ihr kommen und die Grüßkarte.
War leider auf Grund eines Termins verhindert.
ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute für Ihren weiteren Wahlkampf
Auf meine Stimme können Sie zählen
Mit freundlichen Grüßen
Werner Höser
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