„Am Dienstag, 19. Mai, besuchte ich Scharfbillig, Dahlem und Trimport. Endlich Sonne satt – und gleich hatte ich mir einen Sonnenbrand eingefangen.

In Scharfbillig führte ich zunächst ein langes Gespräch mit Herrn Ortsbürger- meister Otto Kranz. Insgesamt ist man im Ort mit der Infrastruktur zufrieden. Man hatte sich allerdings aus dem Konjunkturprogramm einen Zuschuss zum Umbau des Gemeindehauses erhofft, ging dann aber doch leer aus. Die Gemeinde hat 40 Jahre unter der militärischen Nutzung des Flugplatzes gelitten und konnte sich in dieser Zeit nicht entwickeln. Nun hat man ein kleines, rechtskräftiges Baugebiet erschlossen. Es wird befürchtet, dass Scharfbillig – bei einer Nutzung des Flugplatzes Bitburg als Industrieflughafen mit Nacht- und Frachtflügen – wieder in der Entwicklung gehemmt wird. Hier ist man gegen derartige Pläne, und das kam in den Gesprächen mit den Scharfbilligern deutlich zum Ausdruck.

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Ich habe fast an jedem Haus jemanden angetroffen und freute mich besonders, die Eheleute Maria und Walter Mayer wieder zu sehen. Meine Frau und ich hatten sie vor fast 20 Jahren über den Offizier beim CID, Neil Krans, kennen gelernt. Neil wohnte damals mit seiner Frau Dorothe und drei Kindern im Haus der Familie Mayer. Neil wurde dann nach Panama versetzt, aber wir haben immer noch Kontakt, er beobachtet auch meine Homepage und wird diese Zeilen bestimmt lesen.

Zusammen mit Erwin Mohnen machte ich dann meinen Rundgang durch Dahlem. Erwin ist aus Trimport, aber bestens bekannt in Dahlem, denn seine Frau Margret stammt von hier. Es ergaben sich sehr gute und ausführliche Kontakte und mein Zeitplan kam ins Wanken. In Dahlem kenne ich, insbesondere aus meiner aktiven Zeit im Sportverein DJK Eintracht DIST, sehr viele Leute und überhaupt sind die “Idemer” hier gut bekannt.

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Während des Rundganges trafen wir Herrn Ortsbürgermeister Rudi Werwy bei der Arbeit für das Dorf an. Er war zusammen mit Matthias Bier und Peter Göbel damit beschäftigt, in der Leichenhalle eine neue Decke anzubringen.

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Rudi Werwy ist zurecht stolz darauf, dass in Dahlem vieles in Eigenleistung erledigt wird. Ein schöner Brunnen in der Ortsmitte ist auch in Gemeinschaftsarbeit entstanden. Das Straßennetz ist intakt und der Ausbau der Kreisstraße durch den Ort hat den Innenbereich aufgewertet. Viele Privatleute haben ihre Häuser und Hofanlagen sehr schön hergerichtet.

Trimport_1 In Trimport waren wir dann sehr hinter dem Zeitplan und mussten uns sputen. Der Ort in unmittelbarer Nachbarschaft zu Idenheim ist mir bestens bekannt. Mit Herrn Ortsbürgermeister Alfons Schilz unterhalte ich mich oft, daher war es kein Problem, ihn am Abend nur kurz sprechen zu können. Er machte sich gerade auf den Weg zu letzten Grundstücksverhandlungen für die Ausweisung eines kleinen Baugebietes.

Trimport möchte sein “Jugendheim” umbauen und steht an oberster Stelle der Prioritätenliste für die Bereitstellung von Zuschüssen in der Verbandsgemeinde. In der letzten Zeit gab es Irritationen, weil die Schwerpunktgemeinden, zu denen auch Idenheim gehört, die Prioritätenliste zu ihren Gunsten verändert haben möchten. Ich möchte das nicht, dazu habe ich bereits Anfang des Jahres im TV eindeutig Stellung bezogen. Trimport hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Auch hier wird sehr viel durch Eigenleistung der Bürgerinnen und Bürger des Ortes erreicht, zum Beispiel die Neugestaltung des Friedhofs.

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Danke an die Herren Ortsbürgermeister Otto Kranz, Rudi Werwy und Alfons Schilz für ihre Zeit und Informationen. Und ich bedanke mich bei Erwin Mohnen für seine Begleitung, es hat Freude gemacht, mit ihm zusammen durch  Dahlem und Trimport zu gehen. Vor allem Merci an die Bürgerinnen und Bürger für die herzliche Aufnahme und den großen Zuspruch.”