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Link zum Video des Trierischen Volksfreundes:
Josef Junk ist neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land

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Heute fand in Meckel der Festakt zur Amtseinführung des neuen Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bitburg-Land statt, zu dem rund 200 Gäste in das Gasthaus Herrig nach Meckel geladen waren. Einziger Tagesordnungspunkt des hier tagenden Verbandsgemeinderates war die Einführung und Ernennung des Bürgermeisters Josef Junk.

Hier das Programm (mit links zu den Ansprachen):

Musik: Sextett MV Harmonie Idenheim
Eröffnung: Erster Beigeordneter Gerd Zillien   
Begrüßung Beigeordneter Klaus Schnarrbach   
Ansprache: Landrat Dr. Joachim Streit   
Musik: Sextett MV Harmonie Idenheim   
Ernennung: Einführung und Ernennung von Bürgermeister Josef Junk  
Musik: Sextett MV Harmonie Idenheim   
Grußworte: Jürgen Holbach (Verbandsgemeinderat)Ingrid Penning (Ortsbürgermeisterin Idenheim)

Jürgen Schmitt (stellv. Polizeipräsident)

Bruno Kurpiela (Bürgermeiter Klein Strehlitz)

Rüdiger Otte (Personalratsvorsitzender)

Musik: Sextett MV Harmonie Idenheim   
Schlusswort: Bürgermeister Josef Junk   
Musik: Nationalhymne mit dem Sextett MV Harmonie Idenheim   

Zum Abschluss des Festaktes anlässlich seiner Amtsübernahme ergriff der Bürgermeister das Wort:

“Liebe Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Bitburg-Land,
verehrte Frau Landtagsabgeordnete Fink, liebe Monika,
sehr geehrter Herr Landrat Dr. Streit, lieber Joachim,
sehr geehrte Damen und Herren des Verbandsgemeinderates und der Ausschüsse,
sehr verehrte Frau Ortsbürgermeisterin Penning, sehr geehrte Herren Ortsbürgermeister,
sehr geehrter Herr Leitender Polizeidirektor Schmitt,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Kurpiela, lieber Bruno,
sehr geehrter Herr Personalratsvorsitzender Otte, sehr geehrte Herren Abteilungsleiter,
sehr geehrte Gäste, Freunde, liebe Familie,auch von mir ein herzliches Willkommen in dem schönen “Rathaussaal” des Gasthauses Herrig in meinem Heimatort Meckel. Vielen Dank an alle Redner für ihre Worte, Gratulationen und guten Wünsche an diesem für mich sehr besonderen Tag. Ich danke der Familie Herrig für die Bereitstellung ihres schönen Saales und die geschmackvolle Dekoration. Herrn Ortsbürgermeister Johannes Junk danke ich für die Öffnung der Gemeindegrenzen. Die Parkplatzsituation muss sich allerdings noch verbessern.

Mein besonderer Dank gilt den Beigeordneten Gerd Zillien und Klaus Schnarrbach, die zusammen mit dem Büroleiter, Herrn Christof Müller, den Damen des Vorzimmers, Martina Schmitz und Ina Ewen, sowie Rudolf Schaal die heutige Feier organisiert und für den perfekten Ablauf gesorgt haben. Dankeschön an Sie alle. Sie haben das souverän gemeistert.

Dank sagen will ich aber auch den jungen Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Idenheim unter der Leitung von Frau Daniela Konz. Liebe Daniela, ich habe mich sehr über deine spontane Zusage gefreut, der heutigen Feier mit euren Musikbeiträgen einen würdigen Rahmen zu geben.

Ganz besonders freut mich, dass meine große Familie unter Führung meiner Eltern diesen Ehrentag gemeinsam hier verbringen kann. Es sind alle da! Meinen Eltern danke ich für die Werte, die sie mir vermittelt haben. Meiner Frau Maria danke ich für die Hilfe und Rückendeckung, die sie mir während der Wahlkampagne gegeben hat. Danke an unseren Sohn Christian und meine Schwester Erna. Ihr beide habt die Wahlkampagne absolut professionell vorbereitet und durchgeführt.

Vielen Dank an die gesamte Familie und diejenigen, die mir vor, während und nach der Wahlkampagne mit Rat und Tat zur Seite standen und es auch weiter tun werden. Auch den Vertretern der Presse ein herzliches Willkommen und Danke für die kritische und faire Berichterstattung.

Danke aber vor allem den Wählerinnen und Wählern, dir mir ihr Vertrauen geschenkt und mir damit die Möglichkeit gegeben haben, heute dieses wichtige Amt zu übernehmen. Ich verspreche Ihnen, mich in den kommenden Jahren mit meiner ganzen Kraft der Aufgabe als Bürgermeister zu widmen. Ich will Vermittler, Zuarbeiter und Interessenverwalter von und für Bürger, Rat und Verwaltung sein. Dieses Versprechen gilt natürlich für alle Bürgerinnen und Bürger der VG Bitburg-Land – unabhängig davon, welcher Kandidat in der Wahlkabine ihr Favorit war.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land ist eine deutliche Zäsur im meinem Leben, die mir zu Herzen geht. Mir wurde eine große Verantwortung übertragen, die ich symbolisch mit dem Rathausschlüssel übernommen habe.

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Streit, lieber Joachim, es ist mir eine große Ehre, dass Sie bei meiner Ernennung anwesend sind und zu uns gesprochen haben. Sie haben gestern Ihr Amt als neuer Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm angetreten. Nochmals herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt und das überwältigende Wahlergebnis mit dem es Ihnen von den Bürgerinnen und Bürgern des Eifelkreises anvertraut wurde. Ich freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der VG Bitburg-Land und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Verbandsgemeinderates und der Ausschüsse, lieber Jürgen Holbach, Ihnen gilt mein besonderer Gruß, denn wir werden in den nächsten Jahren viel Zeit miteinander verbringen und dabei viele Beschlüsse im Sinne der Verbandsgemeinde zu fassen haben.

Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht viel von uns. Vor allem wollen sie eine ehrliche Politik zum Wohle der Gemeinschaft. Bei meinen Ortsbegehungen vor der Wahl habe ich erfahren, wie wichtig es ist, auf die Menschen zuzugehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen vorzutragen und zu erläutern. Sie erwarten nicht das Unmögliche, aber das Notwendige und Machbare sollte ohne großen politischen und bürokratischen Aufwand und Hickhack umgesetzt werden. Wobei Politik und Verwaltung für die Bürger da sein sollen – und nicht umgekehrt. Nur gemeinsam können wir es erreichen, dass die Menschen gern hier leben und wohnen und zu Recht stolz auf ihre Verbandsgemeinde sind.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung ist mein Ziel. Sie können sicher sein, dass ich alle Fraktionen frühzeitig und gleichermaßen über die Absichten der Verwaltung informieren werde. Ich wünsche mir sehr, dass wir bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben gemeinsam an einem Strang und alle in die gleiche Richtung ziehen. Parteipolitische Ideologien dürfen keine Rolle spielen.

Ich stehe jeder Fraktion, aber auch jedem Ratsmitglied persönlich zur Verfügung, wenn es darum geht, unsere Verbandsgemeinde nach vorn zu bringen. Konstruktiver Kritik stehe ich offen gegenüber und werde versuchen, jeden Vorschlag, der der Verbandsgemeinde weiterhilft, umzusetzen. In diesem Sinne freue ich mich auf unsere Zusammenarbeit.

An dieser Stelle möchte ich auch Herrn Verbandsbürgermeister Jürgen Backes, der leider heute nicht hier ist, für seine zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Bitburg-Land geleistete Arbeit danken. Die Wahlkampagne verlief außerordentlich fair und war frei von gegenseitigen persönlichen Angriffen, so wie wir es untereinander zu Beginn der Kampagne vereinbart hatten. Dafür habe ich Herrn Backes auch bereits persönlich und auch öffentlich im Trierischen Volksfreund gedankt.

Sehr verehrte Frau Ortsbürgermeisterin Penning, sehr geehrte Herren Ortsbürgermeister, die Verwaltung hat einen dienenden Charakter, sie ist nicht vorgesetzte Behörde der Ortsgemeinden. Sie hat nicht zu reglementieren und zu bevormunden sondern zu beraten und zu unterstützen. Die Verwaltung ist an Beschlüsse der Ortgemeinderäte und an Entscheidungen der Ortsbürgermeister gebunden. Ich war 15 Jahre Ortsbürgermeister in Idenheim und mir ist daher bestens geläufig, welche Erwartungen Sie an den Bürgermeister und die Verwaltung haben. Insoweit beziehe ich mich voll und ganz auf das eben Gesagte und muss an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen.

Sehr geehrter Herr leitender Polizeidirektor Schmitt, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich war gerne und mit Stolz Polizist. Keinen Abschnitt in meinem Werdegang bei der Polizei möchte ich missen. Es war für mich eine schöne, lehrreiche und erfolgreiche Zeit. Deshalb beende ich diesen 39-jährigen Lebensabschnitt auch mit Wehmut. Meine Frau sagte oft, „du bist mehr mit deiner Dienststelle verheiratet als mit mir”. Eigentlich stimmt das ja auch, denn ich habe in den 39 Jahren mehr Zeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen verbracht, als mit meiner Frau und meiner Familie. Ich danke für das Vertrauen, das mir seitens der Leitung des Polizeipräsidiums Trier entgegengebracht wurde. In den mir anvertrauten Führungsfunktionen habe ich Vieles lernen können, was mir in meiner neuen Funktion sicherlich hilfreich ist.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich danke euch allen für die gute Zusammenarbeit und das hervorragende kollegiale Verhältnis, welches wir miteinander gepflegt haben. Einen Kollegen möchte ich persönlich ansprechen. Es ist der Vertreter der Polizeizone Eifel in St. Vith/Belgien, mein Freund Polizeihauptkommissar René Trost. Wenn Sie jetzt erwarten, dass ich ihn auf Französisch anspreche, muss ich Sie enttäuschen: „Eich kaan a platt mat hiem schwätzen. René, sching datt dou hei bass. Eich wenschen iers allen, datt daat sehr good Verhältnis zweschen da Polizeizone Eifel und da PI Priem sou wedder gefoahr get, wie daat bisher woar”

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kurpiela, lieber Bruno, liebe Gertrud, ihr hattet die weiteste Anreise und wir alle freuen uns, dass ihr gut bei uns angekommen seid. Herr Kurpiela ist der Bürgermeister unserer Partnergemeinde Klein Strehlitz in Oberschlesien und hat zusammen mit seiner Frau eine Autofahrt von genau 1000 Kilometern auf sich genommen, um heute hier bei uns zu sein. Seit 10 Jahren besteht nun offiziell die Partnerschaft mit Klein Strehlitz, die auf Initiative des damaligen Herrn Verbandsbürgermeisters Willi Heyen entstanden ist.

Willi Heyen ist heute auch unser Gast, was mich ganz besonders freut. Herzlich willkommen Herr Bürgermeister a.D. Willi Heyen. Es ist mir eine Ehre, dass du gekommen bist.

Bruno und Gertrud kennen wir schon seit 12 Jahren. Zwischen uns hat gleich zu Beginn der Partnerschaft „die Chemie gestimmt”. Heute sind unsere Familien mit einander befreundet. Aber nicht nur unsere Familien sondern viele Familien aus Oberschlesien und der Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Unsere Partnerschaft ruht auf mehreren selbständig agierenden Säulen. So zum Beispiel der Schulpartnerschaft zwischen der Katholischen Realschule in Bitburg und dem Gymnasium in Klein Strehlitz, zwischen den Feuerwehren, den Angelvereinen der Eintracht DIST und Klein Strehlitz, den Musikvereinen Idenheim/Idesheim und Klein Strehlitz.
Lieber Bruno, du kannst dich darauf verlassen, dass die Partnerschaft von unserer Seite mit Herzblut fortgeführt und weiter ausgebaut wird.

Sehr verehrte Frau Bürgermeisterin Weinandy, sehr geehrte Bürgermeister der Nachbarschaft, zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihnen gibt es keine Alternative. Ich biete diese Zusammenarbeit an und bin sicher, dass es keine Einbahnstraße sein wird.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete Fink, sehr geehrte Vertreter der Behörden und Institutionen, die Kooperation mit unseren Abgeordneten hat für mich eine große Bedeutung. Sie können damit rechnen, dass wir unsere Anliegen offen und nachhaltig mit allen unseren Mandatsträgern erörtern werden. Eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Institutionen und Verbänden, mit den Kirchen und Behörden ist für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Gemeinwesens unerlässlich. Ich werde gerne auf Ihre fachliche Unterstützung und Beratung zurückgreifen.

Lassen Sie mich, stellvertretend für alle, an dieser Stelle den Vertreter des Flugplatzes Spangdahlem begrüßen:

I would also like to welcome Colonel Kevin Anderson from Spangdahlem Air Base. As we know, there has always been a good relationship between the American Forces and the German community. In my former job as Chief of a German police station I can confirm the good cooperation with the Military authorities, which also resulted in many friendships. Until now I hold lasting contacts with Military police officers who were stationed here more than 20 years ago. As the mayor of the county of Bitburg I will assure that I will carry on the good relations.

Sehr geehrter Herr Personalratsvorsitzender Otte, sehr geehrte Herren Abteilungsleiter,

was die Belegschaft mit viel Fachwissen und Engagement angesichts einer dünnen Personaldecke leistet und auf die Beine stellt, kann sich wirklich sehen lassen. Das hält jedem Vergleich mit anderen Gemeinden stand. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen die Verbandsgemeinde Bitburg-Land weiterzuentwickeln! Ich sehe unserer Zusammenarbeit positiv entgegen und wünsche mir stets einen offenen Austausch. Meine Tür steht für Sie offen und ich will mir immer Zeit für Ihre Anliegen nehmen. Ihren Rat und Ihre Unterstützung werde ich schätzen und auch offene Kritik und Widersprüche wünsche ich mir.

Natürlich wird auch unsere Verwaltung recht bald vor Veränderungen stehen. Strukturen bleiben nicht mehr über Jahrzehnte hinweg wie sie sind. Die Dinge ändern sich schneller, als uns allen oft lieb ist. Wenn wir es schaffen, auch die notwendigen Veränderungen gemeinsam anzupacken und zu gestalten, dann ist das für uns auch eine große Entwicklungschance.

Der Bürgermeister in seiner Rolle als Dienstherr hat aber eine Fürsorge-pflicht gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie können sich darauf verlassen, dass diese verantwortungsvolle Pflicht bei mir höchste Priorität genießen wird.

Nun, zum Abschluss möchte ich Ihnen allen noch einige schöne Stunden hier in Meckel wünschen. Für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hoffe ich, dass Sie eine besinnliche und ruhige Zeit haben werden. Ohne Stress und Hektik.

Ganz zum Schluss ein Goethe-Zitat, von dem ich glaube, dass es Ihnen nun aus der Seele sprechen wird:

„Der Worte sind genug gewechselt,
lasst mich auch endlich Taten seh‘n!”

Und in diesem Sinne will ich bald frisch ans Werk gehen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”

Anlässlich der Amtseinführung von Bürgermeister Josef Junk sprach Jürgen Holbach für den Verbandsgemeindrat Bitburg-Land:

“Sehr geehrter Herr Landrat Streit,
Sehr geehrte Frau Junk, sehr geehrter Herr Bürgermeister Junk,
meine sehr verehrten Damen und Herren,  

mir fällt heute die Ehre zu, angesichts der Ernennung von Josef Junk zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land das Grußwort des Verbandsgemeinderates zu sprechen. Ich tue dies gerne, verbindet mich doch zu Josef Junk bisher bereits eine langjährige berufliche Zusammenarbeit bei der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz, wie aber auch ein langes Zusammenwirken auf der kommunalpolitischen Bühne hier in der Verbandsgemeinde.

Ein weiser Baron hat einmal gesagt: Es ist ganz egal, wer auf dem Karren sitzt, und wer den Karren zieht. Wichtig ist, dass jeder auf seinem Platz seine Pflicht erfüllt, sonst läuft der Karren nicht. Will heißen: Jeder ist wichtig. Alleine bewirkt man oftmals nichts, während man im Team wahrhaft oft Bäume ausreißen kann. 

In der Polizei des Landes haben wir ein Leitbild entwickelt. Es legt fest, wie wir miteinander umgehen, dass wir dies kollegial tun, dass wir im Team arbeiten, uns gegenseitig respektieren, kooperativ führen und so zu einem Mehr an Motivation für unsere Arbeit kommen, was dann wieder den Bürgern zugute kommt, aber auch uns bei der täglichen Zusammenarbeit letztlich zufriedener macht. Ich möchte nicht sagen, dass wir in der Polizei dieses Leitbild bereits vollends umgesetzt haben, vielen Kollegen fällt es auch heute noch schwer, sich damit zu identifizieren, aber alleine der Versuch hilft schon weiter. 

Warum sage ich das hier? Weil wir ab heute einen Bürgermeister haben, der dieses Leitbild kennt, und der es - bewusst oder unbewusst – auch bisher in seinem Berufsleben gelebt hat.  Auch in der Kommunalpolitik könnte ein Leitbild sehr hilfreich sein. Auch in Konkurrenzsituationen ist sicher Kollegialität möglich, fairer Umgang miteinander, Arbeit im Team, wenn es darum geht, für die Menschen unserer Verbandsgemeinde das Beste zu erreichen. Über Parteigrenzen hinweg, und dann immer das im Blick, was unsere Verbandsgemeinde und die Menschen die hier wohnen weiter bringt.

Bürgermeister, Verwaltung und Rat gemeinsam für das Wohl unserer Dörfer in Bitburg-Land. Hierbei muss keinesfalls die politische Diskussion unterbleiben, hierbei darf durchaus erkennbar sein, wer für was steht, und wie er den besten Weg dafür sieht, aber am Ende muss dann die von allen respektierte Mehrheitsmeinung stehen, und dann sollte dieser Weg auch beschritten werden. 

Demokratie ist ein hohes Gut. Wir sollten sie leben, wir sollten sie vorleben. Es gibt bereits viele Kräfte in unserer Gesellschaft die Morgenluft wittern, diese Gesellschaftsform ins Wanken bringen zu können. Man darf nicht die Augen davor verschließen, dass gerade diese Kräfte bereits beängstigende Erfolge bei Wahlen hatten. Sie nutzen die Demokratie aus, um sie dann zu unterhöhlen, denn ihre Ziele sind eben keine demokratischen Ziele. Die rückläufige Wahlbeteiligung zeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht, auch, oder gerade auf der kommunalen Ebene. Hier sind wir alle gefragt. Wr können viel bewirken, ob in den Gemeinden, oder auch hier in der Verbandsgemeinde. Mit dem neuen Bürgermeister Josef Junk ist dies alles möglich.

Lieber Josef, Du wirst nunmehr dem VG- Rat vorsitzen. Du wirst eine Verwaltung führen. Du übernimmst dieses Amt in einer schwierigen Zeit. In einer Zeit wo irgendwie alles in Bewegung ist, wo wir heute nicht sagen können, wo wir in fünf Jahren stehen werden. Unser aller Aufgabe wird es sein, Bitburg-Land gut  durch diese stürmische Zeit zu bringen. Jeder auf seinem Platz, mit Dir an der Spitze. 

Im Namen des Verbandsgemeinderates sichere ich Dir allzeit die Unterstützung zu, die Du brauchen wirst, damit wir alle zusammen auch weiterhin erfolgreich für die Verbandsgemeinde und die hier lebenden Menschen arbeiten können. 

Vielen Dank”

Die Begrüßung zum Festakt anlässlich der Amtseinführung von Herrn Bürgermeister Junk erfolgte durch den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land, Herrn Klaus Schnarrbach:

“Meine sehr geehrten Damen und Herren,es ist mir heute eine große Ehre namens der Verbandsgemeinde Bitburg-Land so viele Gäste, so viele Freunde der VG Bitburg-Land zur Amtseinführung von Josef Junk begrüßen zu können.Verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit ist  zwingend, ich freue mich daher, dass der auch erst seit zwei Tagen im Amt befindliche Bürgermeister der Stadt Bitburg, Joachim Kandels,  anwesend ist. In seiner Antrittsrede hat er die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Bitburg-Land betont. Ich, wir sind uns sicher, dass nicht nur die beiden Bürgermeister gut zusammenarbeiten werden, sondern im Zusammenwirken eine neue Ära beginnt. 

Wir freuen uns, dass Sie der Einladung gefolgt sind, um damit die Verbundenheit zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land kundzutun.

Mein Gruß gilt heute natürlich zunächst  den Rats- und Ausschussmitgliedern des Verbandsgemeinderates. Nur selten sind bei unseren Sitzungen interessierte Besucher anwesend. Mein besonderer Wollkommensgruß gilt der Ortsbürgermeisterin Frau Penning sowie den Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern unserer Verbandsgemeinde.  Dabei ein besonderes Willkommen Frau MdL Monika Fink vom rheinland-pfälzischen Landtag, die auch unserem VG-Rat als Mitglied angehört. Die eingeladenen Mitglieder des Deutschen Bundestages aus unserer Region mussten leider wegen der Sitzungen in Berlin ihre Teilnahme heute absagen. Ich bin mir sicher, dass gerade Patrick Schnieder unsere kommunalen Interessen auch in Bundesentscheidungen einbringen wird.

Josef Junk leitete bisher die Polizeiinspektion Prüm. Mein Gruß gilt den Polizeikolleginnen und Polizeikollegen von der Prümer Dienststelle, die heute bei der Amtseinführung ihres Chefs als Bürgermeister anwesend sind. Ich grüße den derzeit amtierenden Polizeipräsidenten Jürgen Schmitt, die Vertreter der Polizeidirektion Wittlich, den Leiter der PI Daun,  die Vertreter des Personalrates der Polizei.  Herzlich willkommen ist uns auch der Vertreter der belgischen Polizei von der Dienststelle Sankt Vith, hier bestand ein besonders enges, freundschaftliches Verhältnis über die Grenzen hinweg. Ich grüße die Vertreter der für Bitburg-Land zuständigen Polizeidienststelle Bitburg,  besonders den neuen Leiter der Inspektion, Herrn POR Dietmar Braun. Ich weiß aus meiner Zusammenarbeit, dass Josef Junk nicht nur ein  hervorragender Polizeibeamter/Kriminalbeamter war, er war auch ein guter Chef, den die Polizei nun für die Kommunalpolitik hergeben muss. 

Ich begrüße die Mitarbeiter der Verwaltung Bitburg-Land,  beziehe die Werke, den Bauhof, mit ein, ein besonderer Gruß dem  Personalrats-vorsitzenden Rüdiger Otte.  Bitburg-Land umschließt die Stadt Bitburg in der Mitte des Eifelkreises, umgeben von den Verbandsgemeinden, die alle an das Gebiet der Verbandsgemeinde Bitburg-Land im äußeren anschließen. Geografisch haben wir also die Stadt fest umzingelt.

Unser Willkommen dem Noch-Bürgermeister Hans Michael Bröhl, Irrel, seinem Nachfolger Moritz Petry, der am kommenden Freitag in sein Amt eingeführt wird. Wir grüßen die Bürgermeister Bernd Spindler, Kyllburg, Norbert Schneider, Neuerburg, Aloys Söhngen, Prüm, die Beigeordneten Klaus Juchmes, Arzfeld, Hans-Peter Schmitz, Speicher, den Bürgermeister der VG Trier-Land, Wolfgang Reiland. Ein besonderer Gruß aber auch der Stadtbürgermeisterin von Prüm, Mathilde Weinandy, zwischen  Stadt und Polizei, so habe ich mir sagen lassen, gab es stets in Prüm ein gutes Miteinander.

Die Aufgaben einer Verbandsgemeinde sind vielfältig, daher ist eine Zusammenarbeit mit vielen Behörden und Institutionen Voraussetzung, für die Umsetzung geplanter, beschlossener Vorhaben in der VG und ihren Ortsgemeinden. Nicht alle Stellen und Institutionen sind anwesend. Wir freuen uns über die Anwesenheit von Harald Endres vom LBM Gerolstein, die Vertreter der Kulturämter Trier und Prüm, Johannes Pick und Edgar Henkes.

37 Kommunen in Bitburg-Land sind waldbesitzende Gemeinden, ich begrüße für den Forst  die Forstamtsleiter Michael Nuhn und Karl-Heinz Heyne.  Die Aus- und Fortbildung unserer Kinder ist wichtig, ist eine Zukunftsaufgabe. Ich begrüße daher die Schulleiterinnen/Schulleiter Gertrud Metzen, Petra Glaus-Herz und Oliver Pick. Frau Heser und Herr Putzierer können wegen anderer Termine nicht teilnehmen. 

Was wären unsere Dörfer ohne unsere Feuerwehren? Für unsere Wehren begrüße ich den Wehrleiter Klaus-Peter Dimmer und seine Stellvertreter Norbert Grün und Günter Zeimentz. 

Unser ganzes Schaffen steht unter dem Segen Gottes, für die ev. Kirchengemeinde begrüße ich Herrn Ehinger, Pfarrer Andreas Müller musste seine Teilnahme kurzfristig absagen, hier macht sich die große Reform des Bistums mit der Zusammenlegung vieler Pfarreien bemerkbar. 

Ich grüße in unserer Mitte als Gäste unsere amerikanischen Freunde vom Flugplatz Spangdahlem. Oberst Anderson, seien Sie willkommen. Auch hier ist die Zusammenarbeit wichtig, der ständige Austausch erforderlich, so z.B. in der Lärmschutzkommission, in der die Sorgen unserer Mitbewohner vorgetragen und erst genommen werden. 

Ich grüße die Vertreterinnen/Vertreter der Presse. Wenn bei unseren öffentlichen Sitzung kaum Besucher anwesend sind, so wird durch die Medien sichergestellt, dass diese Öffentlichkeit hergestellt und Meinung geprägt wird. 

Ein herzliches Willkommen aber auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus der Gemeinde Idenheim, die zur Amtseinführung ihres Mitbürgers Josef Junk gekommen sind. Ich grüße besonders die Eheleute Sonnen, Josef hat geradezu von seinem so tüchtigen Gemeindearbeiter  Mätthi geschwärmt und war voll des Lobes.  

Stellvertretend für die vielen kulturellen Vereine in unseren Dörfern, für die Musikvereine, Chöre, Theatergruppen, Brauchtumsvereinigungen, begrüße ich das Sextett des MV Harmonie Idenheim. Harmonie, die wir brauchen, die von diesen Vereinen in unseren Gemeinden getragen wird. Eine Dankeschön schon an dieser Stelle für die Mitwirkung bei der Feierstunde. 

Die Zusammenarbeit mit unserer Partnergemeinde Klein Strehlitz in Polen war für Josef Junk immer als Ortsbürgermeister ein großes Anliegen. Versöhnung, Frieden und Freundschaft schaffen, das ist gelungen. Ich heiße herzlich in unserer Mitte Bürgermeister Bruno Kurpiela mit Gattin Gertruda willkommen. Wir können sicher sein, dass Josef Junk diese Freundschaft fortsetzen und weiter entwickeln wird. 

Nun komme ich aber zu den Hauptpersonen dieser Sitzung des Verbandsgemeinderates, dieser Feierstunde: Ich begrüße die Familie Junk-Zender herzlich in unserer Mitte. Hermann und Katharina Junk, die Eltern unseres neuen Bürgermeisters, den Sohn Christian mit Partnerin Prisca, die Geschwister und deren Partner, alle Familienangehörigen, die hier anwesend sind. 

Wer hat dafür gesorgt, dass der Grundstein dafür gelegt wurde, dass sich fast die ganze Familie in die Kommunalpolitik eingebracht hat? Es dürfte Hermann Junk gewesen sein, der durch seine kommunale Tätigkeit in seiner Gemeinde Meckel, aber auch in der Verbandsgemeinde, ein kommunales Urgestein, wie wir gerne sagen, eine staatspolitisch verantwortliche Erziehung gelebt hat, ein Beispiel für seine Kinder war. Er hat sich eingemischt, er hat mitdiskutiert, er hat seine Meinung vertreten. Nur einer konnte Bürgermeister in Meckel werden, daher suchten sich die Söhne Heinz und Josef andere Gemeinden aus, fanden dort eine Frau und haben sich in diesen Gemeinden engagiert. Schon bald sind sie zum Ortsbürgermeister aufgestiegen, Heinz ist seit mehreren Jahren Ortsbürgermeister in Wolsfeld, Josef war 15 Jahre OB in Idenheim, auch Tochter Erna hat sich in die Bitburger Stadtpolitik eingebracht.

So war es dann auch nicht verwunderlich, dass einer der Söhne ein höheres politisches Amt anstrebte, Josef Junk brauchte eine neue Herausforderung, er bewarb sich als Bürgermeister und wurde von den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde gewählt. Ich begrüße dich, Maria und dich Josef, herzlich hier zu dieser Feierstunde.

Ich gestatte mir eine persönliche Anmerkung: Josef Junk und ich kennen uns seit mehr als 35 Jahre im dienstlichen Bereich. Viele Jahre haben wir zusammen Dienst verrichtet. Josef Junk  zeichnet sich durch seinen Ehrgeiz, durch seine Zielstrebigkeit, seine Zuverlässigkeit aus. Wenn er einen Fall als Kriminalbeamter übernommen hat, dann war es schwer, ihm zu entkommen. Josef Junk ist aber auch ein zuverlässiger Freund. Dir, Maria, darf ich einige Worte mitgeben. Du musstest in den beiden letzten Tagen geradezu Angst vor dem neuen Job deines Mannes bekommen. Da wurde bei der Einführung von Bürgermeister Kandels davon  gesprochen, dass die Frauen nunmehr allein, einsam sind, man sagte gar, dass war für mich beängstigend, dass Frauen von Landräten und Bürgermeistern als Witwen bezeichnet werden, deren Mann jedoch noch lebt. Du kannst getrost sein und bleiben: Du brauchst nicht mehr auf deinen Josef zu verzichten als bisher. Als Kollege, als Chef in Prüm spielten Dienstzeiten bereits keine Rolle, wenn er gebraucht wurde, war er da.

Wir haben in Bitburg-Land ein besonderes Gremium, den Ältestenrat, dessen Vorsitz Josef nunmehr übernehmen wird. Sicher sind in diesem Gremium, etwas ältere, erfahrene Männer und Frauen. Wir werden hier die Zeiten festlegen und bestimmen, in denen Josef zu Hause sein muss. Wir brauchen einen ausgeglichenen Bürgermeister, ein Drittel des vierundzwanzigstündigen Tages muss er zumindest zu Hause verbringen, ansonsten wird beschlossen, dass du ihn zu allen geselligen Verpflichtungen begleiten musst. Ich wünsche euch alles Gute.Josef Junk wird der 4. Bürgermeister der 1970 geschaffenen neuen Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Damals wurden per Verwaltungsrefrom die Ämter Bitburg-Land (man bedenkte die ursprüngliche Zusammensetzung: Bitburg, Fließem, Rittersdorf, Meckel und Idenheim – später kamen dann Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch und Stahl hinzu), die Ämter  Oberweis, Wolsfeld, Dudeldorf und Bickendorf zusammengelegt. Sind das wirklich erst knapp 40 Jahre her?

Bisherige Bürgermeister waren Klaus Scholtes, Willi Heyen und Jürgen Backes. Ich freue mich, den rüstigen Altbürgermeister Willi Heyen begrüßen zu können. 

Man wird jetzt schon sagen,  einen hat der Beigeordneter bei seiner Begrüßung vergessen: Er hat vergessen, den neuen Landrat zu begrüßen. Das will ich hiermit tun. Dir lieber Dr. Joachim Streit ein besonders herzliches Willkommen. Gestern hast du das Amt bei einer Feierstunde in Prüm übernommen. Wir gratulieren herzlich und sind uns sicher, dass dieser Landrat für und mit den Menschen im Eifelkreis und damit auch in unserer Verbandsgemeinde gestalten wird.Wir fühlen uns geehrt, dass wohl die erste Ansprache deiner Amtszeit bei der Einführung von Josef Junk gehalten wird.”

Sitzung VG-Rat 29.10.2009

IMG_3895 [Desktop Auflösung]Die Sitzung fand in der Burg Rittersdorf  statt,  Haupt-thema war der geplante Autohof in Meilbrück. Der Rat hat der vereinfachten raumordnerischen Prüfung nach § 18 des Landesplanungsgesetzes zugestimmt. Es wurde kontrovers diskutiert und es gab einige Gegenstimmen und Enthaltungen aus den Reihen von SPD und FWG.

Weitere wichtige Tagesordnungspunkte waren die Vereidigung von Herrn Werner Schulz als dritter Beigeordneter der VG, 
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die Ehrung längjähriger Ratsmitglieder und Ortsbürgermeister,
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sowie die Ehrung der bisherigen Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Josef Biewer (2.), Leo Hülpes (3.) und Herbert Mohnen (1.), hier mit Bürgermeister Backes:IMG_3928 [Desktop Auflösung]

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