Baustert ♥ Bettingen ♥ Bickendorf ♥ Biersdorf ♥ Birtlingen ♥ Brecht ♥ Brimingen ♥ Dahlem ♥ Dockendorf ♥ Dudeldorf ♥ Echtershausen ♥ Ehlenz ♥ Enzen ♥ Eßlingen ♥ Feilsdorf ♥ Fließem ♥ Gondorf ♥ Halsdorf ♥ Hamm ♥ Heilenbach ♥ Hermesdorf ♥ Hisel ♥ Hütterscheid ♥ Hüttingen ♥ Idenheim ♥ Idesheim ♥ Ingendorf ♥ Koosbüsch ♥ Ließem ♥ Meckel ♥ Messerich ♥ Metterich ♥ Mülbach ♥ Nattenheim ♥ Niederstedem ♥ Niederweiler ♥ Oberstedem ♥ Oberweiler ♥ Oberweis ♥ Olsdorf ♥ Rittersdorf ♥ Röhl ♥ Scharfbillig ♥ Schleid ♥ Seffern ♥ Sefferweich ♥ Stockem ♥ Sülm ♥ Trimport ♥ Wettlingen ♥ Wiersdorf ♥ Wißmannsdorf ♥ Wolsfeld ♥
„Ausgerechnet heute Regen, am letzten Tag meiner Wanderung durch die VG Bitburg-Land! Die Bauern haben sich gefreut, also war es gut so, und ich freute mich mit ihnen. Durch Idesheim und Sülm ging ich allein.
Vormittags - in Idesheim - konnte ich zunächst ohne Regenjacke marschieren, Schirm genügte. Aber später war dann der „Ostfriese” nötig.
So viele Kontakte hatte ich - bezogen auf die Größe des Ortes - nirgendwo! Alles gute Gespräche und aufmunternde Worte. “Du schaffst das, Jupp!” Ich gebe zu, das hat mir am letzten Tag vor der Wahl besonders gut getan und ließ auch den Dauerregen und die ganze Anspannung vergessen. Wenn ich alle “Schnäpschen” getrunken hätte, die mir angeboten wurden: Sülm wäre nie erreicht worden! Die gute hochprozentige Versorgung in Idesheim erklärt sich durch die hervor- ragenden Eifel-Brennereien, wie zum Beispiel die Brennerei Schmalen.
Auch mit den beiden Schreinern Albert Mohnen und Werner Mohnen, die hier ihre Betriebe angesiedelt haben, konnte ich sprechen. Und ganz besonders freute ich mich über die vielen Gespräche mit den hiesigen Landwirten.
Den Ortsbürgermeister, Klaus Idesheim, traf ich am frühen Nachmittag im Ge- meindehaus. Er war gerade damit beschäftigt, das Wahllokal für morgen herzu- richten. Klaus ist seit 2003 Ortsbürgermeister und kandidiert wieder in der Urwahl. Seit 1994 ist er Mitglied des Gemeinderates.
Idesheim ist, wie Idenheim auch, Schwerpunktgemeinde. Und man ist zurzeit mit der Flurbereinigung beschäftigt. Außerdem entwickeln verschiedene Arbeits- gruppen die Pläne für die Zukunft des Ortes (=Dorfmoderation). Erste Maßnahmen sind schon herausgearbeitet, die demnächst begonnen werden sollen. Wenn dann endlich die Kreisstraßen ausgebaut werden, kann es auch in Idesheim so richtig mit der Dorferneuerung losgehen. Ein neues Baugebiet ist schon angedacht und kann bald hier entstehen.
Erst vor ein paar Tagen hatten wir (mit mindestens 400 Leuten) einen richtig schönen Abend in Idesheim. Ministerpräsident Kurt Beck war hier zum Frühsommerfest der SPD und - Wahlkampf hin oder her - das Fest war Spitze! Ein richtiges Dorffest, Jung und Alt hatten Spaß daran.
Dass ich ein begeisterter Anhänger der Idesheimer Vereine bin, ist ein offenes Geheimnis. Ob Akkordeon-Orchester, MV Lyra oder Sportverein: Hier in Idesheim ist immer was los. Und ich bin gern dabei! Beispielsweise beim Familienabend des Musikvereins Lyra Idesheim oder beim Vatertag 2009.
Dann fuhr ich weiter nach Sülm, und auch dort war ich wie zuhause. Ich kenne die Sülmer! Habe in der Eintracht DIST Fußball gespielt und bin auch sonst oft hier. Den jetzigen DIST-Vorsitzenden, Klaus Friedrich, habe ich in seinem Elternhaus angetroffen.
In Sülm wurden im Rahmen der Dorfer- neuerung mehrere alte Bauernhäuser sehr schön renoviert. Ich hatte die Gele- genheit, mit einigen Besitzern zu sprechen. Unisono kam rüber, dass man zu einem solchen Haus eine ganz andere Beziehung hat, als zu einem Neubau. Ein “altes Haus lebt!”, so ein Besitzer. Da hat er Recht!
Die Kreisstraßen im Ort sind nicht gerade in einem guten Zustand. Sie sollten schnell ausgebaut werden, hofft man. Die Straße von Sülm nach Scharfbillig ist zurzeit dran.
Beim Ortsbürgermeister, Herrn Hermann Schilz, hatte ich mich morgens ange- kündigt und gegen Ende meines Rundganges konnte ich dann ein Gespräch mit ihm führen. Hermann ist seit 2004 Ortsbürgermeister. Er kandidiert wieder in der Urwahl, kein Gegenkandidat. Seit 1979 ist er im Gemeinderat und seit 1999 im Verbandsgemeinderat. Auch dafür kandidiert er wieder. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Wahl!
Sülm ist als Wohnort sehr gefragt. Die Gemeinde beabsichtigt, am Ortsausgang - rechts von der Röhler Straße - ein Baugebiet zu erschließen.
Besondere Grüße an Conny Mertes und Manni Braun, die hier in Sülm ein Haus gekauft haben. Conny stammt auch aus Meckel. Quintus Sirimanne, der aus Sri Lanka kommt und vor seiner Pensionierung Jahrzehnte auf dem Flugplatz Bitburg und zuletzt in Spangdahlem gearbeitet hat, sei herzlichst gegrüßt. Er hat das alte Bauernhaus der Familie Ewertz gekauft und in liebevoller Kleinarbeit renoviert!
Danke an Bürgerinnen und Bürger aus Idesheim und Sülm für die schönen Stunden in ihren Dörfern, die netten Gespräche und die guten Wünsche zur Wahl. Und auch vielen Dank an die Ortsbürgermeister Klaus Idesheim und Hermann Schilz für ihre Zeit und Informationen.”
„Sonnig war es zwar, aber die Vorboten der Schafskälte machten sich be- merkbar: Bei empfindlicher Kühle ging ich am Freitag, 5. Juni, mit Klaus Schnarrbach durch Fließem.
Klaus ist der Ortsbürgermeister von Fließem. 1974 kam ich in seine Dienstgruppe bei der Polizei in Bitburg und “machte die Lehre” bei ihm. Seit dieser Zeit bin ich mit Polizeihauptkommissar Schnarrbach befreundet. Im gleichen Jahr wurde Klaus Mitglied im Fließemer Gemeinderat. Ortsbürgermeister und im Verbandsgemein- derat ist er seit 25 Jahren. Für beide Ämter kandidiert er wieder, und ich wünsche ihm viel Erfolg. Klaus hat noch viele andere Posten, die er zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger - nicht nur der Fließemer - ausübt. Er ist allseits bekannt und anerkannt. Seine Fans können sich freuen: Ende September geht er in Pension und hat dann noch mehr Zeit für sie!
Gleich zu Anfang möchte ich auf www.Fließem.de hinweisen. Die immer aktuelle Website, mit ausführlichen Informationen rund um Fließem. Eine gute Homepage, insbesondere für alle Neuigkeiten. Aber man kann sich auch in historische und touristische Berichte vertiefen und Fotos der Sehenswürdigkeiten betrachten.
Wer Fließem aus den 70er Jahren kennt und es mit heute vergleicht, stellt den enormen Aufschwung fest. Es hat sich in jeder Beziehung zu einem Musterdorf in der VG gemausert. Eine solche Entwicklung kann ein Dorf nur nehmen, wenn die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam anpacken und einen Mann wie Klaus Schnarrbach an der Spitze haben, der die Fäden zieht und das Heft in der Hand hält. Mit ihm durch sein Dorf zu gehen, war ein Vergnügen und persönliche Kontakte hatten wir zuhauf. Vormittags besuchten wir die Neubaugebiete, die bis auf zwei Baustellen schon wieder belegt sind. Aber, man hat “einen neuen Plan in der Tasche” für das nächste Baugebiet. Das muss sein, denn die Nachfrage ist immer noch groß.
Wir sprachen mit dem Landwirt Born jun. in der Otranger Straße. Er führt einen Milchviehbetrieb und es war interessant, seine Beurteilung der Lage in der Landwirtschaft zu erfahren. Danke für die Auskünfte aus erster Hand.

Am Nachmittag gesellten sich Monika Fink und Gemeinderatsmitglied Ludwig Leinen zu uns, und wir machten eine gemütliche Runde durch den Ortskern. Über mangelnde Bürgerkontakte konnten wir uns nicht beklagen. Auf dem Hof vor der Gaststätte Barg stand wieder die “Mobile Bankzweigstelle der Raiffeisenbank östliche Südeifel” mit meinem Bekannten Klaus Schmitz. Ihn hatte ich ja schon in Metterich getroffen, wo er mir während meines Rundganges Unterschlupf vor dem Dauerregen gewährte. Als Kunden der Raiffeisenbank nutzten Monika und ich jetzt die Gelegenheit, uns etwas Bares zu besorgen.

In der der Kirchstraße steht ein Haus mit außergewöhnlichem Anstrich. Eigentümer ist der Künstler Nikko. Er lud uns sofort ins Atelier ein und gewährte einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Er fühle sich sehr wohl in Fließem, die Leute seien alle nett, teilte er uns in Luxemburgisch mit. Zurzeit hat ein weiterer Künstler, der Bildhauer Bustamante Cayo aus Chile, sein Atelier in Fließem eingerichtet. Mal sehen, ob sich die Gelegenheit ergibt, den beiden zusammen mit hiesigen Künstlern eine Ausstellung im Bereich der Verbandsgemeinde zu ermöglichen.
Zum Kaffetrinken waren wir zu Hedi Barg in ihre Gaststätte gegenüber der Kirche eingeladen. Der jetzt verstorbene Ehemann von Frau Barg wurde im Jahre 2003 für 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Zitat aus dem TV von damals: “Bei drei Sozis in Fließem dachte man, nun bricht der Kommunismus aus, meinte Josef Barg”. Frau Barg gab auch noch eine Anekdote aus dem Dezember 1968 zum Besten: Damals wurde mein jüngster Bruder Andreas geboren, und Frau Bargs Sohn Roland kam zur Welt. Beide Mütter lagen im Bitburger Krankenhaus. Roland habe an die vier Pfund gewogen. Unser Nesthäkchen soll deutlich schwerer ge- wesen sein. Eines Tages hatten die Schwestern die beiden Kinder vertauscht. Die Frauen bemerkten den Irrtum sofort. Frau Barg lief auf den Flur und traf dort schon auf unsere Mutter, die seelenruhig in Meckeler Platt gesagt habe: “Watt soll eijch daan hei matt dem deierlijen Kand?!”.
Der Tag in Fließem war rundum aufschlussreich und interessant. Es hat Freude gemacht, hier zu sein. Neue und alte Bausubstanz, Gewerbe, Handel, Land- wirtschaft und Tourismus ergänzen sich perfekt. Das Dorfleben ist geprägt von vielen Vereinen und einer aktiven freiwilligen Feuerwehr. Und der Gewerbepark Fließem rundet die Erfolgsstory ab. Davon durfte ich mich bereits im April bei meinem Besuch dort überzeugen.
Vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger von Fließem für Ihren herzlichen Empfang und die Einblicke in Ihr Leben. Ich habe mich auch über die vielen Erfolgswünsche zur Wahl gefreut. Merci, Frau Barg, für die schönen Erinnerungen und den Kaffee. Dir, lieber Klaus Schnarrbach, Danke für die Begleitung und gute Unterstützung. Und auch herzlichen Dank an Monika Fink und Ludwig Leinen.”
Meine Heimatgemeinde Idenheim habe ich jetzt vor der Wahl nicht neu erkundet. Ich kenne jeden Winkel unseres schönen Dorfes. Habe “meinen” Idenheimern den folgenden Brief geschrieben, der in dieser Woche verteilt wurde.
Liebe Idenheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bei den Kommunalwahlen am kommenden Sonntag kandidiere ich für das Amt des Verbandsbürgermeisters. Als Ortsbürgermeister und für den Gemeinderat kandidiere ich nicht mehr.
Seit 1989 bin ich für Sie im Ortsgemeinderat tätig und ab 1994 bis heute als Ihr Ortsbürgermeister. Mit hat die Zeit sehr viel Freude bereitet. Gemeinsam mit den Gemeinderäten, den Vereinen und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern wurde in den vergangenen Jahren vieles geleistet, was unseren Ort Idenheim vorangebracht hat.
Dorferneuerung, Flurbereinigung und die weitere Nutzung der ehemaligen Hauptschule Idenheim sind derzeit aktuelle Themen, die in drei Arbeitsgruppen von Bürgerinnen und Bürgern, im Flurbereinigungsvorstand und im Gemeinderat diskutiert werden. Ich bin davon überzeugt, dass die in diesen Gremien erarbeiteten Konzepte einen entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Ortes leisten werden.
Für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 20 Jahren möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken.
Dem neuen Gemeinderat und der/dem vom Rat zu wählenden Bürgermeisterin/ Bürgermeister wünsche ich eine glückliche Hand bei der Bewältigung ihrer verantwortungsvollen Aufgaben zum Wohle der Idenheimer Bürgerinnen und Bürger.
Liebe Idenheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich würde mich freuen und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das mir in 20 Jahren entgegengebrachte Vertrauen auch weiterhin in mich setzen und mir am kommenden Sonntag Ihre Stimme geben würden.
Ihr

„Nach all der Hitze hatten wir gestern, Donnerstag, 4. Juni, morgens gefühlte 2 Grad! Na ja, nicht ganz. Aber es war SEHR frisch als ich mit Michael (Mike) Zeimens die Gemeinden Nattenheim und Bickendorf eroberte. Sonnig, aber kühl. Erst gegen Abend wurde es wärmer.
Mike ist im Gemeinderat Nattenheim, und stellt sich wieder zur Wahl. Besonders freut es mich, dass er auch auf der SPD-Liste für den Ver- bandsgemeinderat Bitburg-Land kandidiert. Ein guter Mann für Ihre Stimme!
Auch Klaus Dichter war dabei, er ist Mitglied im Gemeinderat und tritt ebenfalls am Sonntag wieder an. Er ist außerdem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Vorsitzender des Sport- vereins Nattenheim, und mir als Fußballer bestens bekannt.
Genau wie Herbert und Matthias Dingels, Norbert Mohr und andere Sportfreunde aus Nattenheim. Die Tochter von Norbert Mohr, Daniela Mohr, ist eine Kollegin von mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sie als junge Polizeistudentin in Bitburg ihre ersten „Gehversuche” machte.
Am Vormittag habe ich viele Nattenheimer Bürgerinnen und Bürger kennen gelernt. Kein Wunder, denn ich hatte zwei gute Begleiter, die sich sehr im Dorf engagieren und allseits anerkannt sind. So trafen wir Herrn Arnold Winter an seiner Pferdekoppel. Sein Haflinger ist schon 26 Jahre alt. Und sein Oldenburger Kaltblut hat er für einen guten Preis in Pantenburg gekauft. Das Pferd geht “gut an der Kutsche” und soll bei der 1250-Jahrfeier im August die Nattenheimer Gäste durch den Ort kutschieren.
Im Ortskern besuchten wir den jungen Schreinermeister Niko Simon und seine Freundin. Sie ist Innenarchitektin. Beide betreiben einen Schreinereibetrieb und sind mit der Auftragslage zufrieden. An dem wunderschön renovierten Hof der Familie Dietmar und Maria Thiel trafen wir Gerd Wagner aus Idenheim. Gerd ist Polier bei der Firma Pint Bau, die den Hof am Anwesen Thiel neu herstellt. Ein weiterer Bekannter, Jürgen Domas aus Oberweis, der bei der Telekom arbeitet, war damit beschäftigt, eine Telefonleitung zu verlegen. Der Familie Thiel alle Anerkennung für die gelungene Gestaltung ihres alten Bauernhauses.
Zum Mittagessen war ich bei der Familie Zeimens eingeladen. Petra Zeimens hatte einen vorzüglichen Schweinebraten zubereitet, und zum Nachtisch servierte sie Erdbeeren aus dem eigenen Garten mit Eis.
Ortsbürgermeister Peter Billen hatte vormittags einen Termin wegen des Ausbaus der Kreisstraße zwischen Nattenheim und Rittersdorf, aber nachmittags nahm er sich Zeit für uns. Er ist seit 20 Jahren Ortsbürgermeister und kandidiert wieder. In Nattenheim ist der Ausbau der Ortsstraßen fertiggestellt. Wie in allen anderen Gemeinden der VG auch, waren nach dem Straßenausbau die Einwohner hoch motiviert, ihre Häuser und Höfe zu renovieren. Auch Nattenheim kann sich als schönes Eifeldorf sehen lassen. Ein neues Baugebiet mit fast 20 Baustellen steht kurz vor der Rechtskraft. Wegen seiner günstigen Verkehrsanbindung ist Nattenheim als Wohnort sehr gefragt.
Am Abend, als wir aus Bickendorf zurück kamen, bin ich mit Mike Zeimens noch in dem alteingesessenen Dorfgasthaus Heyen von Robert Heyen eingekehrt. Der Vater von Robert, Klaus Heyen, war lange Jahre Jagdpächter in Meckel und ist auch heute noch den Meckelern sehr verbunden.
Mit Werner Billen, dem “Seniorchef” des Fleischmarktes Billen ergab sich auch Gelegenheit zu einem Gespräch. Und ich lernte den Inhaber der Firma Auto Transporte und Baustoffe Tresohlavy kennen. Herr Arnold Tresohlavy ist 82 Jahre alt. Oder, wie er es in seinem egerländisch angehauchten Eifeler Dialekt sagte: “alt baal 83″. Dann erzählte er, dass der weltbekannte Ernst Mosch ein Berufsschulkollege von ihm war. Verblüfft hat mich, dass Herr Tresohlavy noch heute, zusammen mit seiner Tochter Gerlinde Rings, den eigenen Betrieb führt. Hin und wieder springt er beim LKW Fahren ein und “sitzt noch selbst auf dem Bock”.
In Bickendorf unterhielten wir uns zuerst mit Josef Biewer. Josef ist seit 35 Jahren Ortsbürgermeister hier. Damit dürfte er einer der Dienstältesten in der VG sein, und dafür hat er meinen größten Respekt. Er ist ein gebildeter, erfahrener und toleranter Mensch. Von ihm kann man was lernen! Eine achte Periode strebt er nicht mehr an. Josef Biewer kann stolz darauf sein, wie sich “sein Bickendorf” entwickelt hat. Er hinterlässt ein in allen Beziehungen intaktes Dorf. Davon konnte ich mich bei meinem Rundgang und in den Gesprächen mit den Bickendorfern überzeugen.
In der Urwahl kandidiert Arnold Berg als nächster Bickendorfer Ortsbürgermeister. Wer es noch nicht wissen sollte: Auch Arnold ist ein “Meckeler Jung”! Mit ihm habe ich mich schon oft über Bickendorf unterhalten, und ich bin sicher, dass er ein guter Bürgermeister wird. Für die Wahl wünsche ich ihm viel Erfolg. Wir trafen uns letzte Woche in Hermesdorf beim Konzert der drei Musikvereine (Rittersdorf, Biersdorf und Wißmannsdorf). Und wir schreiben uns Emails. Heute haben wir es zeitlich nicht geschafft, uns zu treffen.
Im Ort hatten Mike und ich Gelegenheit, einen Blick in die Werkstatt für Glasge- staltung, Ester und Hardy Diedrich, zu werfen. Herr Diedrich ist Kunstglaser und seine Frau Ester Glasmalermeisterin. Eine ideale Kombination: Eheleute und Arbeitskollegen. Es fasziniert mich immer wieder, wenn ich sehen darf, welches Potential in den Handwerksbetrieben unserer Eifelregion vorhanden ist. Die Eheleute Diedrich sind auf die Renovierung, aber auch auf die Herstellung von Kirchenfenstern oder Fenstern aus anderen historischen Gebäuden, spezialisiert. Selbst für eine Kirche im Kosovo haben sie neue Fenster hergestellt (siehe Skizzen).
Zum Abschluss des Besuches in Bickendorf führte uns der Wehrführer Wilfried Kootz durch das Feuerwehrhaus mit Mannschaftsräumen. Im Außenbereich hat die Feuerwehr in Eigenleistung neben dem befestigten Hof eine “Festwiese” hergestellt und für die Kinder ein Spielgerät aufgebaut. Wilfried Kootz war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und nahm sich trotzdem eine Stunde Zeit, um sich mit uns im Schulungsraum der Feuerwehr zu unterhalten. Das habe ich sehr geschätzt.
Es war fast 21 Uhr, als Mike und ich Bickendorf in Richtung Nattenheim verließen. Nach so vielen guten Eindrücken mussten wir uns einfach noch ein wenig unterhalten. Also kehrten wir im Gasthaus Heyen ein.
Ich bedanke mich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Nattenheim und Bickendorf für diesen ausgesprochen schönen und interessanten Tag. Ein guter Ansporn für den Endspurt. Merci Mike (Michael) Zeimens, für die Begleitung heute und die tolle Unterstützung von Anfang an. Danke an Klaus Dichter, an die Herren Ortsbürgermeister Billen und Biewer und an Wilfried Kootz. Last, but not least: Hallo Petra: Das Essen war lecker!”
„Sonnig, windig, genau richtig! Gemeinsam mit Gerd Zillien besuchte ich am Mittwoch, 3. Juni, Messerich.
Gerd ist erster Beigeordneter in Messerich und zusammen mit ihm war es leicht, hier im Ort Kontakte zu knüpfen.
Mit Ortsbürgermeister Walter Berger hatte ich schon bei vielen Gelegenheiten über seinen Heimatort Messerich gesprochen. Auch am Abend, nach dem Rundgang mit Gerd, hatte Walter Zeit für uns. Er ist seit 1984 Mitglied im Gemeinderat und seit 1994 Ortsbürgermeister. Er kandidiert am Sonntag in der Urwahl wieder für dieses Amt, als einziger Kandidat.
Klar kenne ich Messerich auch noch aus meiner Zeit als aktiver Fußballer. Wir ha- ben hier auf dem schönen Sportplatz hitzige “Kämpfe” in den Dörfer-Turnieren der Freizeitmannschaften ausgefochten. Walter Berger hat viele dieser Spiele als Schiedsrichter geleitet. Ich muss sagen, dass wir Meckeler nicht immer mit seinen Entscheidungen einverstanden waren! Aber, wie es nun mal so ist im Leben: Nach dem Spiel “war alles wieder gut”.
Und heute ist es offensichtlich, dass Messerich in den letzten 20 Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen hat: Der schöne alte Ortskern mit vielen Sehens- würdigkeiten und liebevoll renovierten Häusern harmoniert gut mit den attraktiven Neubaugebieten. Sicher mit ein Grund dafür, dass Messerich schon 2002 Kreis- und Landessieger war im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft”.
Die Straßen sind ebenfalls in Ordnung, und überhaupt konnte ich bei meinem Rundgang nur positive Eindrücke sammeln. Auch in den Gesprächen mit den Messerichern gab es keine Kritik. Sie leben gerne und zufrieden in ihrem schönen Dorf. Die zentrale Lage - nah an Bitburg, Luxemburg und Trier - ist optimal und lockt viele Neubürger an. Vereine bieten ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Gastronomie, Handel und Gewerbe sind vor Ort.
Auf meine Frage, wo denn in Messerich die „Knackpunkte” liegen, antworteten Gerd und Walter nur schmunzelnd, dass man in der Vergangenheit Schwachpunkte frühzeitig angepackt und abgearbeitet habe. Neue Vorstellungen hinsichtlich der Schaffung weiterer Bauplätze gibt es auch schon. Was die Bürgerinnen und Bürger seinerzeit mit Gerd Zillien begonnen haben, wurde unter dessen Nachfolger, Ortsbürgermeister Walter Berger, konsequent weitergeführt. Und neue kon- struktive Ideen wurden entwickelt. Da kann man nur allen gratulieren, die dazu ihren Beitrag geleistet haben.
Ich bedanke mich herzlichst bei den Messericher Bürgerinnen und Bürgern. Mein Besuch bei Ihnen war eine gute Erfahrung und Anregung. Danke für die guten Wünsche zur Wahl am Sonntag. Merci auch an Herrn Ortsbürgermeister Walter Berger und den Beigeordneten Gerd Zillien für ihre Zeit und Informationen.“
TV 3. Juni 2009: SPD-Kandidat Josef Junk auf der Reise durch Bitburg-Land. Der komplette Artikel: volksfreund.de
Quelle: Trierischer Volksfreund, Nr. 127/134. Jahrgang, Bitburger Zeitung von Ursula Quickert
„Am 2. Juni besuchte ich recht früh Röhl, es war bereits sehr warm. Nachmittags in Hüttingen brannte die Sonne dann heiß vom Himmel.
Klaus Proost, der Ortsbürgermeister von Röhl, hatte mir schon vor einigen Wochen den Ort gezeigt und über Aktuelles berichtet. Er ist seit 1999 Orts- bürgermeister und kandidiert am Sonntag wieder in der Urwahl für dieses Amt. Im Gemeinderat ist er seit 35 Jahren.
Die Infrastruktur des Ortes ist generell gut. Allerdings hat man große Probleme durch die schlechte Internet Versorgung mit DSL, was sogar schon die Vermie- tungen der Wohnungen und Häuser erschwert. Da auch das Telefonnetz kaum mehr freie Kapazitäten hat, hofft man, dass die Telekom bald etwas unternimmt. Entsprechende Gespräche und Verhandlungen laufen. Außerdem ist der geplante Anbau an das bestehende Gemeindehaus ein Projekt, das bald umgesetzt werden soll. Es steht ziemlich weit oben auf der VG Prioritätenliste für Zuschüsse.
In Röhl wird der Gemeinsinn großgeschrieben: Klaus Proost ist mit seinen “Leuten aus den Vereinen des Ortes” (Musikverein, Pfarrchor Sülm-Röhl, Sportverein, Frauengemeinschaft, Jugendgruppe, Freiwillige Feuerwehr) immer irgendetwas im Dorf am Verschönern oder Renovieren.
Meinen Rundgang machte ich allein und traf den Revierförster, Herrn Burkhard Pickan, der mich an das von mir ersteigerte Holz im Gemeindewald Idenheim erinnerte. Anschließend unterhielt ich mich mit den Inhabern der Provinzial-Geschäftsstelle. Herr Tietze stammt aus Fließem, und war zusammen mit meinem Bruder in Daun bei der Bundeswehr. Bei dem Vater von Herrn Zimmer habe ich 1985 die Feuerversicherung für unser neues Haus in Idenheim abgeschlossen, sie besteht heute noch.
Reinhold Ittenbach, ein Röhler Junge, den die Liebe nach Idenheim verschlagen hat, war bei seiner Mutter und pflegte ihren Garten. Mit Reinhold bin ich jetzt seit 15 Jahren im Gemeinderat, wir haben immer gut zusammen gearbeitet. Gegenüber traf ich Herrn Johann Gansen, der gerade damit beschäftigt war, aus einem Eifeler-Kalkstein-Findling ein Kunstwerk zu schaffen, welches er vor seinem Haus aufstellen will.
Ich war auch über die vielen schönen alten Häuser in den Seitenstraßen über- rascht, manche gehören jungen Leuten. Aber auch Röhl hat die Probleme leer stehender Häuser und der Abwanderung der Jugend.

Es ergaben sich noch viele Gespräche beim Rundgang, denn ich bin den Röhlern ja nicht ganz unbekannt: Auf dem schönen Sportplatz in Röhl wurde die ein oder andere “Fußballschlacht” geschlagen. Und auch die “dritte Halbzeit” war, nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, immer sehr gesellig.
In Hüttingen begleitete mich Landtagsabge- ordnete Monika Fink. Wir beide kamen wieder ganz ordentlich ins Schwitzen, denn es gab einige Steigungen zu bewältigen. Aber zuerst sprachen wir bei einer Tasse Kaffee mit Herrn Leo Maus. Er ist seit 1979 im Gemeinderat, seit 1984 Ortsbürgermeister und stellt sich für eine weitere Periode der Urwahl. Leo Maus ist durch und durch Kommunalpolitiker und läuft immer “auf Hochtouren”, wenn es um seinen Ort geht.
Es hat sich viel in Hüttingen getan in seiner Amtszeit. Herr Maus ist guter Dinge, dass spätestens im nächsten Jahr der Teilausbau der K 33 (Mettericher Straße) und der Restausbau der K 43 (Hauptstraße) erfolgen. Der Kanal ist bereits vor- handen, so dass nach den beiden erwähnten Baumaßnahmen der Ort Hüttingen eine absolut intakte Infrastruktur hat.
Gedanken macht sich die Ortsgemeinde über bereits leer stehende und bald noch leer werdende Häuser im Ortskern. Wir waren uns mit Monika Fink einig, dass hier vom Land, aber auch von den Gemeinden, finanzielle Anreize für junge Familien geschaffen werden müssen, für den Kauf und die Renovierung dieser Häuser. Dieses generelle Problem wurde dann auch abends mit Innenminister Bruch bei einem Rundgang durch Wolsfeld besprochen. Minister Bruch wies darauf hin, dass es hierfür Förderungen des Landes gibt und man sich Gedanken mache, wie man diese weiter ausgestalten könne.
Ein wichtiges Thema in Hüttingen ist die zukünftige Nutzung des Flugplatzes Bitburg. Ortsbürgermeister Maus äußerte sich ähnlich dazu, wie Otto Kranz aus Scharfbillig: Man habe 40 Jahre lang unter dem militärischen Flugbetrieb in Bitburg gelitten. Nun wolle man, dass sich der Ort so entwickeln könne, wie die anderen in der VG. Im Fall einer industriellen fliegerischen Nutzung werde man den Verein “Wehrt Euch” bei einer eventuellen Klage unterstützen. Es gibt in Hüttingen auch Befürworter des Industrieflughafens, allerdings, so mein Eindruck bei den Kontakten im Ort, überwiegen die Gegner.
Danke an die Ortsbürgermeister Klaus Proost und Leo Maus. Und an Monika Fink, für ihre Begleitung in Hüttingen. Vor allem herzlichen Dank an die Bürgerinnen und Bürger von Röhl und Hüttingen. Es waren schöne Stunden in Ihren Dörfern, und es hat Freude gemacht mit Ihnen zu sprechen. Die Anregungen und der Ansporn werden mir helfen bei meiner weiteren Arbeit für die VG.”
“29./30. Mai: Sonne satt und ein leichter Eifelwind. Am späten Freitag- nachmittag startete ich meinen Rundgang durch Bettingen - und kam samstags wieder!
Freitags war ich schon zum Mittagessen zu Gast bei Wolfgang Schnarrbach. Seine Frau Bettina hatte für uns und ihre Eltern köstlich gekocht. Wir genossen frischen Spargel aus der Pfalz (nur Genosse Wolfgang mag Spargel nicht so gern). Die Stärkung war auch nötig, denn wir hatten noch viel vor. Zunächst besuchten wir Wettlingen und Stockem (siehe Bericht vom 19. Tag).
Und dann kamen wir zurück nach Bettingen, mit seinem stark verzweigten, langen Straßennetz.
Wir erwanderten die Burgstraße, einen Teil der Bergstraße und die Tränkstraße. Jeder hier kennt Wolfgang, und wir hatten fast an allen Häusern Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Er wurde von vielen um Rat oder Hilfe gebeten. Wolfgang genießt das Vertrauen der Menschen und er kandidiert wieder für den Gemeinderat und auch für den Verbandsgemeinderat.
Mit Ortsbürgermeister Jürgen Holbach, der mich am Samstag den ganzen Tag über begleitete, ist es mir genau so ergangen. Er kennt alle Leute, und sie kennen ihn! Sie sprachen ihren Bürgermeister auf private und gemeindliche Probleme an. Er hörte zu und versprach, sich um die Angelegenheiten zu kümmern. Jürgen stellt sich am Sonntag zum vierten Mal der Urwahl, einen Gegenkandidaten hat er nicht.
In den letzten Jahren hat sich der Ort erfolgreich entwickelt. Erfolg hat immer viele “Väter,” auf jeden Fall haben Jürgen Holbach, sein Vertreter Wolfgang Schnarrbach und die Gemeinderäte einen wesentlichen Anteil daran. Und auch Jürgens Vorgänger, der frühere Ortsbürgermeister Willi Fink. Mit Willi trafen wir uns samstags zum Mittagsessen im Gasthaus Ambros. Das von Chef „Ali” zubereitete leckere Eifel-Steak verspeisten wir im Freien am Frenkinger Platz. Hier ist ein wirklicher Ortsmittelpunkt entstanden, und es ist geplant, den Platz bald noch mehr aufzuwerten.
Außerdem stehen noch der private Bau einer Seniorenresidenz für 116 Personen, die Sanierung des Bürgerhauses und Kindergartens, der Straßenausbau K 12, Maximinstraße und die Neugestaltung des Schulhofes an. Und Liesenberg III, mit 27 Baugrundstücken.
Schon jetzt ist die Infrastruktur für die 1100 Einwohner beispielhaft: Handel, Handwerk, Gastronomie und Landwirtschaft sind angesiedelt, Grundschule, Kindergarten, Arztpraxis und Banken gibt es hier. Das rege Vereinsleben bietet alles für Jung und Alt und zeugt vom guten Miteinander im Dorf.
Diese Gelegenheit will ich nutzen, auf Bettingen-online hinzuweisen. Jürgen und sein Team, vor allem Daniel Hontheim, haben eine richtig gute Internetseite ge- baut! Alles rund um Bettingen: Aktuelle Fakten und Themen im News Center ebenso wie die Geschichte des Dorfes, nützliche links und ein Forum für Infor- mationen und Diskussionen gibt es auf der Website. Und mit einem Mausklick hat man Email-Kontakt zum Bürgermeister.
In der Prümtalstraße traf ich meinen alten Fußballkollegen aus Wolsfelder/ Messericher Zeiten, Edgar Mans mit seiner Frau Maria. Er begrüßte mich sofort mit Namen, ich erkannte ihn leider nicht auf Anhieb. Entschuldigung Edgar! Und auch Felix Weber habe ich wieder gesehen, der - nach einem langen Berufsleben auf dem Bau - jetzt seinen Ruhestand genießt.
Nach Bettingen habe ich direkte Familien-Bande: Meine Schwester Doris lebt hier mit ihrem Mann Richard Wendt und den beiden Söhnen Fabian und Hendrik. Ich bin Fabians Taufpate. Die Familie hat Richards Elternhaus in der Bartzengasse ausgebaut und renoviert. Sie fühlen sich wohl in Bettingen und wohnen gerne hier.
Nachmittags fand am Kirmesplatz ein großer Kinderflohmarkt statt. Das Zelt war voll mit Verkaufsständen. Nicht nur die Kinder hatten Spaß am Flohmarkt, es waren auch viele Eltern hinter den Verkaufsständen zu sehen. Ponyreiten für die Kinder wurde auch angeboten.
Später, zum Abschluss des Besuchs, ging ich mit Jürgen und Wolfgang zurück zum Kirmesplatz, wo wir auch noch gute Kontakte hatten. So erzählte uns ein junger Mann, der aus Kasachstan stammt, aus seiner alten Heimat. Heute lebt er mit seiner Familie in der Nachbarschaft von Jürgen Holbach, er hat dort ein Haus gekauft und arbeitet bei der Firma Erland Knaf. Die Einblicke, die er uns in die Lebensweise und Lebensumstände in Kasachstan gab, waren informativ und regten zum Nachdenken an. Schön zu sehen, wie gut die Familie hier in Bettingen integriert ist.
Herzlichen Glückwunsch an die Bürgerinnen und Bürger von Bettingen zur positiven Entwicklung des Dorfes. Und vielen Dank an alle für den herzlichen Empfang, die guten Gespräche und die erfreulichen Rückmeldungen zu meiner Kandidatur. Und euch, Jürgen und Wolfgang, ganz besonderen Dank für die Begleitung. Ihr seid ein tolles Team.”
“Sonne und Rückenwind! So ließ es sich am Freitag, 29. Mai, in Wettlingen und Stockem sehr gut marschieren.
In Begleitung von Wolfgang Schnarrbach, dem ersten Beigeordneten von Bettingen und Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Bettingen, war ich in Wettlingen.
Ortsbürgermeister Oswald Hankes war leider verhindert, denn er nahm an der großen Kundgebung der Bauern in Frankfurt teil. Ich wünsche ihm und seinen Berufskollegen, dass die Proteste der Landwirte gehört werden, und die Politik sich nun bald der Probleme annimmt.
Der schöne Ort an der Prüm spricht aber auch für sich selbst: Die Straßen sind gut in Ordnung und das Ortsbild ist geprägt von hervorragend renovierten alten Bauernhäusern. Hut ab vor den Besitzern, die viel Zeit und Geld investiert haben!
Wir trafen viele an, bei unserem Gang durch den Ort und in Begleitung von Wolfgang war es leicht, den Kontakt herzustellen. Es ergaben sich gute und informative Gespräche. Und ich traf sogar einen Idemer Jung, Dominique Dieudonné, der in Wettlingen einen Betriebsschlosser- und Hausmeisterservice betreibt.
In Stockem wurden wir von Herrn Ortsbürgermeister Otto Thünemann und seiner Frau Monika zu Kaffee und Kuchen empfangen. Otto Thünemann stellte uns seinen Ort vor und wies auf die vergangene und zukünftige Ent- wicklung hin.
Der nächste Stockemer Ortsbürger- meister wird vom neuen Gemeinderat gewählt, denn Otto Thünemann stellt sich nicht mehr der Urwahl.
Norbert Thünemann aus Irrel, den Bruder des Stockemer Ortsbürgermeisters, kenne ich sehr gut. Mit ihm habe ich zusammen in der Altherrenmannschaft Wolsfeld/Messerich/Irrel gespielt. Norbert (”die Katze”) stand im Tor.
Im Ortsbereich Stockem ist die K/4 komplett ausgebaut, und dort ist auch der Kanal verlegt. Nun soll der Anschluss an die neue Kläranlage Enzen folgen. Außerdem stehen der Ausbau der K/12 und die Kanalisierung dort an. Das heißt, die Gemeindestraßen werden neu hergestellt.
Stockem hat, wie so mancher anderer Ort unserer VG auch, das Problem, den jungen Leuten nicht genug Baustellen anbieten zu können. Die jungen Familien sind dadurch gezwungen, in andere Dörfer abzuwandern. So reduziert sich nach und nach die Einwohnerzahl, und das Durchschnittsalter erhöht sich.

Im Anschluss an das Gespräch führte uns Herr Thünemann durch den gesamten Ort. Ein schönes Dorf, gut gepflegt und erhalten, mit liebevoll renovierten Bauernhäusern. Es ergaben sich viele Kontakte und wir trafen auch den ersten Beigeordneten, Herrn Markus Gaspers. Er ist Milchviehhalter und betreibt außerdem eine Biogasanlage, mit der er Strom für 400 Haushalte erzeugt.
Vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger von Stockem und Wettlingen. Ich wurde von allen freundlich empfangen und habe große Zustimmung für meine Kandidatur erfahren. Danke an Wolfgang Schnarrbach (von ihm folgt eine Fortsetzung in meinem Tagebuch!). Und besonders be- danke ich mich bei Herrn und Frau Thünemann: Die vielen Informationen bei Kaffee und Kuchen waren eine ausgezeichnete Basis für den Rund- gang.”