Archiv für die Kategorie ‘Ortsbesuche’

Alle Tagebücher des Kandidaten

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25. Tag aus dem Tagebuch eine Wahlkämpfers

„Ausgerechnet heute Regen, am letzten Tag meiner Wanderung durch die VG Bitburg-Land! Die Bauern haben sich gefreut, also war es gut so, und ich freute mich mit ihnen. Durch Idesheim und Sülm ging ich allein.

Vormittags – in Idesheim - konnte ich zunächst ohne Regenjacke marschieren, Schirm genügte. Aber später war dann der „Ostfriese” nötig.

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So viele Kontakte hatte ich – bezogen auf die Größe des Ortes – nirgendwo! Alles gute Gespräche und aufmunternde Worte. “Du schaffst das, Jupp!” Ich gebe zu, das hat mir am letzten Tag vor der Wahl besonders gut getan und ließ auch den Dauerregen und die ganze Anspannung vergessen. Wenn ich alle “Schnäpschen” getrunken hätte, die mir angeboten wurden: Sülm wäre nie erreicht worden! Die gute hochprozentige Versorgung in Idesheim erklärt sich durch die hervor- ragenden Eifel-Brennereien, wie zum Beispiel die Brennerei Schmalen.

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Auch mit den beiden Schreinern Albert Mohnen und Werner Mohnen, die hier ihre Betriebe angesiedelt haben, konnte ich sprechen. Und ganz besonders freute ich mich über die vielen Gespräche mit den hiesigen Landwirten.

Den Ortsbürgermeister, Klaus Idesheim, traf ich am frühen Nachmittag im Ge- meindehaus. Er war gerade damit beschäftigt, das Wahllokal für morgen herzu- richten. Klaus ist seit 2003 Ortsbürgermeister und kandidiert wieder in der Urwahl. Seit 1994 ist er Mitglied des Gemeinderates.

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Idesheim ist, wie Idenheim auch, Schwerpunktgemeinde. Und man ist zurzeit mit der Flurbereinigung beschäftigt. Außerdem entwickeln verschiedene Arbeits- gruppen die Pläne für die Zukunft des Ortes (=Dorfmoderation). Erste Maßnahmen sind schon herausgearbeitet, die demnächst begonnen werden sollen. Wenn dann endlich die Kreisstraßen ausgebaut werden, kann es auch in Idesheim so richtig mit der Dorferneuerung losgehen. Ein neues Baugebiet ist schon angedacht und kann bald hier entstehen.

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Erst vor ein paar Tagen hatten wir (mit mindestens 400 Leuten) einen richtig schönen Abend in Idesheim. Ministerpräsident Kurt Beck war hier zum Frühsommerfest der SPD und – Wahlkampf hin oder her – das Fest war Spitze! Ein richtiges Dorffest, Jung und Alt hatten Spaß daran.

Dass ich ein begeisterter Anhänger der Idesheimer Vereine bin, ist ein offenes Geheimnis. Ob Akkordeon-Orchester, MV Lyra oder Sportverein: Hier in Idesheim ist immer was los. Und ich bin gern dabei! Beispielsweise beim Familienabend des Musikvereins Lyra Idesheim oder beim Vatertag 2009.

Sülm_10 Dann fuhr ich weiter nach Sülm, und auch dort war ich wie zuhause. Ich kenne die Sülmer! Habe in der Eintracht DIST Fußball gespielt und bin auch sonst oft hier. Den jetzigen DIST-Vorsitzenden, Klaus Friedrich, habe ich in seinem Elternhaus angetroffen.

In Sülm wurden im Rahmen der Dorfer- neuerung mehrere alte Bauernhäuser sehr schön renoviert. Ich hatte die Gele- genheit, mit einigen Besitzern zu sprechen. Unisono kam rüber, dass man zu einem solchen Haus eine ganz andere Beziehung hat, als zu einem Neubau. Ein “altes Haus lebt!”, so ein Besitzer. Da hat er Recht!

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Die Kreisstraßen im Ort sind nicht gerade in einem guten Zustand. Sie sollten schnell ausgebaut werden, hofft man. Die Straße von Sülm nach Scharfbillig ist zurzeit dran.

Beim Ortsbürgermeister, Herrn Hermann Schilz, hatte ich mich morgens ange- kündigt und gegen Ende meines Rundganges konnte ich dann ein Gespräch mit ihm führen. Hermann ist seit 2004 Ortsbürgermeister. Er kandidiert wieder in der Urwahl, kein Gegenkandidat. Seit 1979 ist er im Gemeinderat und seit 1999 im Verbandsgemeinderat. Auch dafür kandidiert er wieder. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Wahl!

Sülm ist als Wohnort sehr gefragt. Die Gemeinde beabsichtigt, am Ortsausgang – rechts von der Röhler Straße  – ein Baugebiet zu erschließen.

Besondere Grüße an Conny Mertes und Manni Braun, die hier in Sülm ein Haus gekauft haben. Conny stammt auch aus Meckel. Quintus Sirimanne, der aus Sri Lanka kommt und vor seiner Pensionierung Jahrzehnte auf dem Flugplatz Bitburg und zuletzt in Spangdahlem gearbeitet hat, sei herzlichst gegrüßt. Er hat das alte Bauernhaus der Familie Ewertz gekauft und in liebevoller Kleinarbeit renoviert!

Danke an Bürgerinnen und Bürger aus Idesheim und Sülm für die schönen Stunden in  ihren Dörfern, die  netten Gespräche und  die guten Wünsche zur Wahl. Und auch vielen Dank an die Ortsbürgermeister Klaus Idesheim und Hermann Schilz für ihre Zeit und Informationen.”

24. Tag aus dem Tagebuch eines Kandidaten

„Sonnig war es zwar, aber die Vorboten der Schafskälte machten sich be- merkbar: Bei empfindlicher Kühle ging ich am Freitag, 5. Juni, mit Klaus Schnarrbach durch Fließem.

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Klaus ist der Ortsbürgermeister von Fließem. 1974 kam ich in seine Dienstgruppe bei der Polizei in Bitburg und “machte die Lehre” bei ihm. Seit dieser Zeit bin ich mit Polizeihauptkommissar Schnarrbach befreundet. Im gleichen Jahr wurde Klaus Mitglied im Fließemer Gemeinderat. Ortsbürgermeister und im Verbandsgemein- derat ist er seit 25 Jahren. Für beide Ämter kandidiert er wieder, und ich wünsche ihm viel Erfolg. Klaus hat noch viele andere Posten, die er zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger – nicht nur der  Fließemer – ausübt. Er ist allseits bekannt und anerkannt. Seine Fans können sich freuen: Ende September geht er in Pension und hat dann noch mehr Zeit für sie!

Gleich zu Anfang möchte ich auf www.Fließem.de hinweisen. Die immer aktuelle Website, mit ausführlichen Informationen rund um Fließem. Eine gute Homepage, insbesondere für alle Neuigkeiten. Aber man kann sich auch in historische und touristische Berichte vertiefen und Fotos der Sehenswürdigkeiten betrachten.

Wer Fließem aus den 70er Jahren kennt und es mit heute vergleicht, stellt den enormen Aufschwung fest. Es hat sich in jeder Beziehung zu einem Musterdorf in der VG gemausert. Eine solche Entwicklung kann ein Dorf nur nehmen, wenn die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam anpacken und einen Mann wie Klaus Schnarrbach an der  Spitze haben, der die Fäden zieht und das Heft in der Hand hält. Mit ihm durch sein Dorf zu gehen, war ein Vergnügen und persönliche Kontakte hatten wir zuhauf. Vormittags besuchten wir die Neubaugebiete, die bis auf zwei Baustellen schon wieder belegt sind. Aber, man hat “einen neuen Plan in der Tasche” für das nächste Baugebiet. Das muss sein, denn die Nachfrage ist immer noch groß.

Wir sprachen mit dem Landwirt Born jun. in der Otranger Straße. Er führt einen Milchviehbetrieb und es war interessant, seine Beurteilung der Lage in der Landwirtschaft zu erfahren. Danke für die Auskünfte aus erster Hand.
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Am Nachmittag gesellten sich Monika Fink und Gemeinderatsmitglied Ludwig Leinen zu uns, und wir machten eine gemütliche Runde durch den Ortskern. Über mangelnde Bürgerkontakte konnten wir uns nicht beklagen. Auf dem Hof vor der Gaststätte Barg stand wieder die “Mobile Bankzweigstelle der Raiffeisenbank östliche Südeifel” mit meinem Bekannten Klaus Schmitz. Ihn hatte ich ja schon in Metterich getroffen, wo er mir während meines Rundganges Unterschlupf vor dem Dauerregen gewährte. Als Kunden der Raiffeisenbank nutzten Monika und ich jetzt die Gelegenheit, uns etwas Bares zu besorgen.
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In der der Kirchstraße steht ein Haus mit außergewöhnlichem Anstrich. Eigentümer ist der Künstler Nikko. Er lud uns sofort ins Atelier ein und gewährte einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Er fühle sich sehr wohl in Fließem, die Leute seien alle nett, teilte er uns in Luxemburgisch mit. Zurzeit hat ein weiterer Künstler, der Bildhauer Bustamante Cayo aus Chile, sein Atelier in Fließem eingerichtet. Mal sehen, ob sich die Gelegenheit ergibt, den beiden zusammen mit hiesigen Künstlern eine Ausstellung im Bereich der Verbandsgemeinde zu ermöglichen.

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Zum Kaffetrinken waren wir zu Hedi Barg in ihre Gaststätte gegenüber der Kirche eingeladen. Der jetzt verstorbene Ehemann von Frau Barg wurde im Jahre 2003 für 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Zitat aus dem TV von damals: “Bei drei Sozis in Fließem dachte man, nun bricht der Kommunismus aus, meinte Josef Barg”. Frau Barg gab auch noch eine Anekdote aus dem Dezember 1968 zum Besten: Damals wurde mein jüngster Bruder Andreas geboren, und Frau Bargs Sohn Roland kam zur Welt. Beide Mütter lagen im Bitburger Krankenhaus. Roland habe an die vier Pfund gewogen. Unser Nesthäkchen soll deutlich schwerer ge- wesen sein. Eines Tages hatten die Schwestern die beiden Kinder vertauscht. Die Frauen bemerkten den Irrtum sofort. Frau Barg lief auf den Flur und traf dort schon auf unsere Mutter, die seelenruhig in Meckeler Platt gesagt habe: “Watt soll eijch daan hei matt dem deierlijen Kand?!”.

Der Tag in Fließem war rundum aufschlussreich und interessant. Es hat Freude gemacht, hier zu sein.  Neue und alte Bausubstanz, Gewerbe, Handel, Land- wirtschaft und Tourismus ergänzen sich perfekt. Das Dorfleben ist geprägt von vielen Vereinen und einer aktiven freiwilligen Feuerwehr. Und der Gewerbepark Fließem rundet die Erfolgsstory ab. Davon durfte ich mich bereits im April bei meinem Besuch dort überzeugen.

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Vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger von Fließem für Ihren herzlichen Empfang und die Einblicke in Ihr Leben. Ich habe mich auch über die vielen Erfolgswünsche zur Wahl gefreut. Merci, Frau Barg, für die schönen Erinnerungen und den Kaffee. Dir, lieber Klaus Schnarrbach, Danke für die Begleitung und gute Unterstützung. Und auch herzlichen Dank an Monika Fink und Ludwig Leinen.”

Dorfansicht_1 Meine Heimatgemeinde Idenheim habe ich jetzt vor der Wahl nicht neu erkundet. Ich kenne jeden Winkel unseres schönen Dorfes. Habe “meinen” Idenheimern den folgenden Brief geschrieben, der in dieser Woche verteilt wurde.

Liebe Idenheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bei den Kommunalwahlen am kommenden Sonntag kandidiere ich für das Amt des Verbandsbürgermeisters. Als Ortsbürgermeister und für den Gemeinderat kandidiere ich nicht mehr.

Seit 1989 bin ich für Sie im Ortsgemeinderat tätig und ab 1994 bis heute als Ihr Ortsbürgermeister. Mit hat die Zeit sehr viel Freude bereitet. Gemeinsam mit den Gemeinderäten, den Vereinen und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern wurde in den vergangenen Jahren vieles geleistet, was unseren Ort Idenheim vorangebracht hat.

Dorferneuerung, Flurbereinigung und die weitere Nutzung der ehemaligen Hauptschule Idenheim sind derzeit aktuelle Themen, die in drei Arbeitsgruppen von Bürgerinnen und Bürgern, im Flurbereinigungsvorstand und im Gemeinderat diskutiert werden. Ich bin davon überzeugt, dass die in diesen Gremien erarbeiteten Konzepte einen entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unseres Ortes leisten werden.

Für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 20 Jahren möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Dem neuen Gemeinderat und der/dem vom Rat zu wählenden Bürgermeisterin/ Bürgermeister wünsche ich eine glückliche Hand bei der Bewältigung ihrer verantwortungsvollen Aufgaben zum Wohle der Idenheimer Bürgerinnen und Bürger.

Liebe Idenheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich würde mich freuen und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das mir in 20 Jahren entgegengebrachte Vertrauen auch weiterhin in mich setzen und mir am kommenden Sonntag Ihre Stimme geben würden.

Ihr

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23. Tag aus dem Tagebuch eines Kandidaten

„Nach all der Hitze hatten wir gestern, Donnerstag, 4. Juni, morgens gefühlte 2 Grad! Na ja, nicht ganz. Aber es war SEHR frisch als ich mit Michael (Mike) Zeimens die Gemeinden Nattenheim und Bickendorf eroberte. Sonnig, aber kühl. Erst gegen Abend wurde es wärmer.

Nattenheim_6 Mike ist im Gemeinderat Nattenheim, und stellt sich wieder zur Wahl. Besonders freut es mich, dass er auch auf der SPD-Liste für den Ver- bandsgemeinderat Bitburg-Land kandidiert. Ein guter Mann für Ihre Stimme!

Auch Klaus Dichter war dabei, er ist Mitglied im Gemeinderat und tritt ebenfalls am Sonntag wieder an. Er ist außerdem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Vorsitzender des Sport- vereins Nattenheim, und mir als Fußballer bestens bekannt.

Genau wie Herbert und Matthias Dingels, Norbert Mohr und andere Sportfreunde aus Nattenheim. Die Tochter von Norbert Mohr, Daniela Mohr, ist eine Kollegin von mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sie als junge Polizeistudentin in Bitburg ihre ersten „Gehversuche” machte.

Am Vormittag habe ich viele Nattenheimer Bürgerinnen und Bürger kennen gelernt. Kein Wunder, denn ich hatte  zwei gute Begleiter, die sich sehr im Dorf engagieren und allseits anerkannt sind. So trafen wir Herrn Arnold Winter an seiner Pferdekoppel. Sein Haflinger ist schon 26 Jahre alt. Und sein Oldenburger Kaltblut hat er für einen guten Preis in Pantenburg gekauft. Das Pferd geht “gut an der Kutsche” und soll bei der 1250-Jahrfeier im August die Nattenheimer Gäste durch den Ort kutschieren.

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Im Ortskern besuchten wir den jungen Schreinermeister Niko Simon und seine Freundin. Sie ist Innenarchitektin. Beide betreiben einen Schreinereibetrieb und sind mit der Auftragslage zufrieden. An dem wunderschön renovierten Hof der Familie Dietmar und Maria Thiel trafen wir Gerd Wagner aus Idenheim. Gerd ist Polier bei der Firma Pint Bau, die den Hof am Anwesen Thiel neu herstellt. Ein weiterer Bekannter, Jürgen Domas aus Oberweis, der bei der Telekom arbeitet, war damit beschäftigt, eine Telefonleitung zu verlegen. Der Familie Thiel alle Anerkennung für die gelungene Gestaltung ihres alten Bauernhauses.

Zum Mittagessen war ich bei der Familie Zeimens eingeladen. Petra Zeimens hatte einen vorzüglichen Schweinebraten zubereitet, und zum Nachtisch servierte sie Erdbeeren aus dem eigenen Garten mit Eis.

Ortsbürgermeister Peter Billen hatte vormittags einen Termin wegen des Ausbaus der Kreisstraße zwischen Nattenheim und Rittersdorf, aber nachmittags nahm er sich Zeit für uns. Er ist seit 20 Jahren Ortsbürgermeister und kandidiert wieder. In Nattenheim ist der Ausbau der Ortsstraßen fertiggestellt. Wie in allen anderen Gemeinden der VG auch, waren nach dem Straßenausbau die Einwohner hoch motiviert, ihre Häuser und Höfe zu renovieren. Auch Nattenheim kann sich als schönes Eifeldorf sehen lassen. Ein neues Baugebiet mit fast 20 Baustellen steht kurz vor der Rechtskraft. Wegen seiner günstigen Verkehrsanbindung ist Nattenheim als Wohnort sehr gefragt.

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Am Abend, als wir aus Bickendorf zurück kamen, bin ich mit Mike Zeimens noch in dem alteingesessenen Dorfgasthaus Heyen von Robert Heyen eingekehrt. Der Vater von Robert, Klaus Heyen, war lange Jahre Jagdpächter in Meckel und ist auch heute noch den Meckelern sehr verbunden.

Mit Werner Billen, dem “Seniorchef” des Fleischmarktes Billen ergab sich auch Gelegenheit zu einem Gespräch. Und ich lernte den Inhaber der Firma Auto Transporte und Baustoffe Tresohlavy kennen. Herr Arnold Tresohlavy ist 82 Jahre alt. Oder, wie er es in seinem egerländisch angehauchten Eifeler Dialekt sagte: “alt baal 83″. Dann erzählte er, dass der weltbekannte Ernst Mosch ein Berufsschulkollege von ihm war. Verblüfft hat mich, dass Herr Tresohlavy noch heute, zusammen mit seiner Tochter Gerlinde Rings, den eigenen Betrieb führt. Hin und wieder springt er beim LKW Fahren ein und “sitzt noch selbst auf dem Bock”.

Bickendorf_18 In Bickendorf unterhielten wir uns zuerst mit Josef Biewer. Josef ist seit 35 Jahren Ortsbürgermeister hier. Damit dürfte er einer der Dienstältesten in der VG sein, und dafür hat er meinen größten Respekt. Er ist ein gebildeter, erfahrener und toleranter Mensch. Von ihm kann man was lernen! Eine achte Periode strebt er nicht mehr an. Josef Biewer kann stolz darauf sein, wie sich “sein Bickendorf” entwickelt hat. Er hinterlässt ein in allen Beziehungen intaktes Dorf. Davon konnte ich mich bei meinem Rundgang und in den Gesprächen mit den Bickendorfern überzeugen.

In der Urwahl kandidiert Arnold Berg als nächster Bickendorfer Ortsbürgermeister. Wer es noch nicht wissen sollte: Auch Arnold ist ein “Meckeler Jung”! Mit ihm habe ich mich schon oft über Bickendorf unterhalten, und ich bin sicher, dass er ein guter Bürgermeister wird. Für die Wahl wünsche ich ihm viel Erfolg. Wir trafen uns letzte Woche in Hermesdorf beim Konzert der drei Musikvereine (Rittersdorf, Biersdorf und Wißmannsdorf). Und wir schreiben uns Emails. Heute haben wir es zeitlich nicht geschafft, uns zu treffen.

Im Ort hatten Mike und ich Gelegenheit, einen Blick in die Werkstatt für Glasge- staltung, Ester und Hardy Diedrich, zu werfen. Herr Diedrich ist Kunstglaser und seine Frau Ester Glasmalermeisterin. Eine ideale Kombination: Eheleute und Arbeitskollegen. Es fasziniert mich immer wieder, wenn ich sehen darf, welches Potential in den Handwerksbetrieben unserer Eifelregion vorhanden ist. Die Eheleute Diedrich sind auf die Renovierung, aber auch auf die Herstellung von Kirchenfenstern oder Fenstern aus anderen historischen Gebäuden, spezialisiert. Selbst für eine Kirche im Kosovo haben sie neue Fenster hergestellt (siehe Skizzen).

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Zum Abschluss des Besuches in Bickendorf führte uns der Wehrführer Wilfried Kootz durch das Feuerwehrhaus mit Mannschaftsräumen. Im Außenbereich hat die Feuerwehr in Eigenleistung neben dem befestigten Hof eine “Festwiese” hergestellt und für die Kinder ein Spielgerät aufgebaut. Wilfried Kootz war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und nahm sich trotzdem eine Stunde Zeit, um sich mit uns im Schulungsraum der Feuerwehr zu unterhalten. Das habe ich sehr geschätzt.

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Es war fast 21 Uhr, als Mike und ich Bickendorf in Richtung Nattenheim verließen. Nach so vielen guten Eindrücken mussten wir uns einfach noch ein wenig unterhalten. Also kehrten wir im Gasthaus Heyen ein.

Ich bedanke mich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Nattenheim und Bickendorf für diesen ausgesprochen schönen und interessanten Tag. Ein guter Ansporn für den Endspurt. Merci Mike (Michael) Zeimens, für die Begleitung heute und die tolle Unterstützung von Anfang an. Danke an Klaus Dichter, an die Herren Ortsbürgermeister Billen und Biewer und an Wilfried Kootz. Last, but not least: Hallo Petra: Das Essen war lecker!”

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