17 Dez
von admin - Kategorie: Allgemein, VG-Rat Bitburg-Land
Die Begrüßung zum Festakt anlässlich der Amtseinführung von Herrn Bürgermeister Junk erfolgte durch den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land, Herrn Klaus Schnarrbach:
“Meine sehr geehrten Damen und Herren,es ist mir heute eine große Ehre namens der Verbandsgemeinde Bitburg-Land so viele Gäste, so viele Freunde der VG Bitburg-Land zur Amtseinführung von Josef Junk begrüßen zu können.Verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit ist zwingend, ich freue mich daher, dass der auch erst seit zwei Tagen im Amt befindliche Bürgermeister der Stadt Bitburg, Joachim Kandels, anwesend ist. In seiner Antrittsrede hat er die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Bitburg-Land betont. Ich, wir sind uns sicher, dass nicht nur die beiden Bürgermeister gut zusammenarbeiten werden, sondern im Zusammenwirken eine neue Ära beginnt.Â
Wir freuen uns, dass Sie der Einladung gefolgt sind, um damit die Verbundenheit zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land kundzutun.
Mein Gruß gilt heute natürlich zunächst den Rats- und Ausschussmitgliedern des Verbandsgemeinderates. Nur selten sind bei unseren Sitzungen interessierte Besucher anwesend. Mein besonderer Wollkommensgruß gilt der Ortsbürgermeisterin Frau Penning sowie den Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern unserer Verbandsgemeinde. Dabei ein besonderes Willkommen Frau MdL Monika Fink vom rheinland-pfälzischen Landtag, die auch unserem VG-Rat als Mitglied angehört. Die eingeladenen Mitglieder des Deutschen Bundestages aus unserer Region mussten leider wegen der Sitzungen in Berlin ihre Teilnahme heute absagen. Ich bin mir sicher, dass gerade Patrick Schnieder unsere kommunalen Interessen auch in Bundesentscheidungen einbringen wird.
Josef Junk leitete bisher die Polizeiinspektion Prüm. Mein Gruß gilt den Polizeikolleginnen und Polizeikollegen von der Prümer Dienststelle, die heute bei der Amtseinführung ihres Chefs als Bürgermeister anwesend sind. Ich grüße den derzeit amtierenden Polizeipräsidenten Jürgen Schmitt, die Vertreter der Polizeidirektion Wittlich, den Leiter der PI Daun, die Vertreter des Personalrates der Polizei. Herzlich willkommen ist uns auch der Vertreter der belgischen Polizei von der Dienststelle Sankt Vith, hier bestand ein besonders enges, freundschaftliches Verhältnis über die Grenzen hinweg. Ich grüße die Vertreter der für Bitburg-Land zuständigen Polizeidienststelle Bitburg, besonders den neuen Leiter der Inspektion, Herrn POR Dietmar Braun. Ich weiß aus meiner Zusammenarbeit, dass Josef Junk nicht nur ein hervorragender Polizeibeamter/Kriminalbeamter war, er war auch ein guter Chef, den die Polizei nun für die Kommunalpolitik hergeben muss.Â
Ich begrüße die Mitarbeiter der Verwaltung Bitburg-Land, beziehe die Werke, den Bauhof, mit ein, ein besonderer Gruß dem Personalrats-vorsitzenden Rüdiger Otte.  Bitburg-Land umschließt die Stadt Bitburg in der Mitte des Eifelkreises, umgeben von den Verbandsgemeinden, die alle an das Gebiet der Verbandsgemeinde Bitburg-Land im äußeren anschließen. Geografisch haben wir also die Stadt fest umzingelt.
Unser Willkommen dem Noch-Bürgermeister Hans Michael Bröhl, Irrel, seinem Nachfolger Moritz Petry, der am kommenden Freitag in sein Amt eingeführt wird. Wir grüßen die Bürgermeister Bernd Spindler, Kyllburg, Norbert Schneider, Neuerburg, Aloys Söhngen, Prüm, die Beigeordneten Klaus Juchmes, Arzfeld, Hans-Peter Schmitz, Speicher, den Bürgermeister der VG Trier-Land, Wolfgang Reiland. Ein besonderer Gruß aber auch der Stadtbürgermeisterin von Prüm, Mathilde Weinandy, zwischen Stadt und Polizei, so habe ich mir sagen lassen, gab es stets in Prüm ein gutes Miteinander.
Die Aufgaben einer Verbandsgemeinde sind vielfältig, daher ist eine Zusammenarbeit mit vielen Behörden und Institutionen Voraussetzung, für die Umsetzung geplanter, beschlossener Vorhaben in der VG und ihren Ortsgemeinden. Nicht alle Stellen und Institutionen sind anwesend. Wir freuen uns über die Anwesenheit von Harald Endres vom LBM Gerolstein, die Vertreter der Kulturämter Trier und Prüm, Johannes Pick und Edgar Henkes.
37 Kommunen in Bitburg-Land sind waldbesitzende Gemeinden, ich begrüße für den Forst die Forstamtsleiter Michael Nuhn und Karl-Heinz Heyne.  Die Aus- und Fortbildung unserer Kinder ist wichtig, ist eine Zukunftsaufgabe. Ich begrüße daher die Schulleiterinnen/Schulleiter Gertrud Metzen, Petra Glaus-Herz und Oliver Pick. Frau Heser und Herr Putzierer können wegen anderer Termine nicht teilnehmen.Â
Was wären unsere Dörfer ohne unsere Feuerwehren? Für unsere Wehren begrüße ich den Wehrleiter Klaus-Peter Dimmer und seine Stellvertreter Norbert Grün und Günter Zeimentz.Â
Unser ganzes Schaffen steht unter dem Segen Gottes, für die ev. Kirchengemeinde begrüße ich Herrn Ehinger, Pfarrer Andreas Müller musste seine Teilnahme kurzfristig absagen, hier macht sich die große Reform des Bistums mit der Zusammenlegung vieler Pfarreien bemerkbar.Â
Ich grüße in unserer Mitte als Gäste unsere amerikanischen Freunde vom Flugplatz Spangdahlem. Oberst Anderson, seien Sie willkommen. Auch hier ist die Zusammenarbeit wichtig, der ständige Austausch erforderlich, so z.B. in der Lärmschutzkommission, in der die Sorgen unserer Mitbewohner vorgetragen und erst genommen werden.Â
Ich grüße die Vertreterinnen/Vertreter der Presse. Wenn bei unseren öffentlichen Sitzung kaum Besucher anwesend sind, so wird durch die Medien sichergestellt, dass diese Öffentlichkeit hergestellt und Meinung geprägt wird.Â
Ein herzliches Willkommen aber auch den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus der Gemeinde Idenheim, die zur Amtseinführung ihres Mitbürgers Josef Junk gekommen sind. Ich grüße besonders die Eheleute Sonnen, Josef hat geradezu von seinem so tüchtigen Gemeindearbeiter Mätthi geschwärmt und war voll des Lobes. Â
Stellvertretend für die vielen kulturellen Vereine in unseren Dörfern, für die Musikvereine, Chöre, Theatergruppen, Brauchtumsvereinigungen, begrüße ich das Sextett des MV Harmonie Idenheim. Harmonie, die wir brauchen, die von diesen Vereinen in unseren Gemeinden getragen wird. Eine Dankeschön schon an dieser Stelle für die Mitwirkung bei der Feierstunde.Â
Die Zusammenarbeit mit unserer Partnergemeinde Klein Strehlitz in Polen war für Josef Junk immer als Ortsbürgermeister ein großes Anliegen. Versöhnung, Frieden und Freundschaft schaffen, das ist gelungen. Ich heiße herzlich in unserer Mitte Bürgermeister Bruno Kurpiela mit Gattin Gertruda willkommen. Wir können sicher sein, dass Josef Junk diese Freundschaft fortsetzen und weiter entwickeln wird.Â
Nun komme ich aber zu den Hauptpersonen dieser Sitzung des Verbandsgemeinderates, dieser Feierstunde: Ich begrüße die Familie Junk-Zender herzlich in unserer Mitte. Hermann und Katharina Junk, die Eltern unseres neuen Bürgermeisters, den Sohn Christian mit Partnerin Prisca, die Geschwister und deren Partner, alle Familienangehörigen, die hier anwesend sind.Â
Wer hat dafür gesorgt, dass der Grundstein dafür gelegt wurde, dass sich fast die ganze Familie in die Kommunalpolitik eingebracht hat? Es dürfte Hermann Junk gewesen sein, der durch seine kommunale Tätigkeit in seiner Gemeinde Meckel, aber auch in der Verbandsgemeinde, ein kommunales Urgestein, wie wir gerne sagen, eine staatspolitisch verantwortliche Erziehung gelebt hat, ein Beispiel für seine Kinder war. Er hat sich eingemischt, er hat mitdiskutiert, er hat seine Meinung vertreten. Nur einer konnte Bürgermeister in Meckel werden, daher suchten sich die Söhne Heinz und Josef andere Gemeinden aus, fanden dort eine Frau und haben sich in diesen Gemeinden engagiert. Schon bald sind sie zum Ortsbürgermeister aufgestiegen, Heinz ist seit mehreren Jahren Ortsbürgermeister in Wolsfeld, Josef war 15 Jahre OB in Idenheim, auch Tochter Erna hat sich in die Bitburger Stadtpolitik eingebracht.
So war es dann auch nicht verwunderlich, dass einer der Söhne ein höheres politisches Amt anstrebte, Josef Junk brauchte eine neue Herausforderung, er bewarb sich als Bürgermeister und wurde von den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde gewählt. Ich begrüße dich, Maria und dich Josef, herzlich hier zu dieser Feierstunde.
Ich gestatte mir eine persönliche Anmerkung: Josef Junk und ich kennen uns seit mehr als 35 Jahre im dienstlichen Bereich. Viele Jahre haben wir zusammen Dienst verrichtet. Josef Junk zeichnet sich durch seinen Ehrgeiz, durch seine Zielstrebigkeit, seine Zuverlässigkeit aus. Wenn er einen Fall als Kriminalbeamter übernommen hat, dann war es schwer, ihm zu entkommen. Josef Junk ist aber auch ein zuverlässiger Freund. Dir, Maria, darf ich einige Worte mitgeben. Du musstest in den beiden letzten Tagen geradezu Angst vor dem neuen Job deines Mannes bekommen. Da wurde bei der Einführung von Bürgermeister Kandels davon gesprochen, dass die Frauen nunmehr allein, einsam sind, man sagte gar, dass war für mich beängstigend, dass Frauen von Landräten und Bürgermeistern als Witwen bezeichnet werden, deren Mann jedoch noch lebt. Du kannst getrost sein und bleiben: Du brauchst nicht mehr auf deinen Josef zu verzichten als bisher. Als Kollege, als Chef in Prüm spielten Dienstzeiten bereits keine Rolle, wenn er gebraucht wurde, war er da.
Wir haben in Bitburg-Land ein besonderes Gremium, den Ältestenrat, dessen Vorsitz Josef nunmehr übernehmen wird. Sicher sind in diesem Gremium, etwas ältere, erfahrene Männer und Frauen. Wir werden hier die Zeiten festlegen und bestimmen, in denen Josef zu Hause sein muss. Wir brauchen einen ausgeglichenen Bürgermeister, ein Drittel des vierundzwanzigstündigen Tages muss er zumindest zu Hause verbringen, ansonsten wird beschlossen, dass du ihn zu allen geselligen Verpflichtungen begleiten musst. Ich wünsche euch alles Gute.Josef Junk wird der 4. Bürgermeister der 1970 geschaffenen neuen Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Damals wurden per Verwaltungsrefrom die Ämter Bitburg-Land (man bedenkte die ursprüngliche Zusammensetzung: Bitburg, Fließem, Rittersdorf, Meckel und Idenheim – später kamen dann Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch und Stahl hinzu), die Ämter Oberweis, Wolsfeld, Dudeldorf und Bickendorf zusammengelegt. Sind das wirklich erst knapp 40 Jahre her?
Bisherige Bürgermeister waren Klaus Scholtes, Willi Heyen und Jürgen Backes. Ich freue mich, den rüstigen Altbürgermeister Willi Heyen begrüßen zu können.Â
Man wird jetzt schon sagen, einen hat der Beigeordneter bei seiner Begrüßung vergessen: Er hat vergessen, den neuen Landrat zu begrüßen. Das will ich hiermit tun. Dir lieber Dr. Joachim Streit ein besonders herzliches Willkommen. Gestern hast du das Amt bei einer Feierstunde in Prüm übernommen. Wir gratulieren herzlich und sind uns sicher, dass dieser Landrat für und mit den Menschen im Eifelkreis und damit auch in unserer Verbandsgemeinde gestalten wird.Wir fühlen uns geehrt, dass wohl die erste Ansprache deiner Amtszeit bei der Einführung von Josef Junk gehalten wird.”
Kommentar schreiben